SCHÜTZENMATT: Widerstand gegen das Kunsthaus am See

Gegen die Pläne von Stadt und Kanton regt sich Widerstand. Und Alternativen werden aufgezeigt.

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Auf dem Areal der Schützen­matt-Turnhalle soll ein neues Kunsthaus für Zug entstehen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Auf dem Areal der Schützen­matt-Turnhalle soll ein neues Kunsthaus für Zug entstehen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Plan von Stadtrat und Regierungsrat, auf dem Areal der Schützenmatt-Turnhalle ein neues Kunsthaus zu errichten, kommt bei einigen Zugern nicht gut an.

15 Gemeinderäte aus allen fünf Fraktionen des Stadtparlaments haben am Mittwoch eine Motion eingereicht. Darin fordern sie, dass der Stadtrat «alles zu unterlassen hat, was zu einem Kunsthaus-Neubau im Gebiet der Schützenmatt führen könnte». Denn dieses Gebiet sei für eine solche Baute nicht geeignet. «Der Standort ist bereits besetzt mit anderen Nutzungen», heisst es unter anderem im Vorstoss.

Astrid Estermann, Gemeinderätin Alternative-CSP, würde begrüssen, wenn das neue Kunsthaus auf dem Areal des alten Kantonsspitals erstellt würde. Ein Vorschlag, der von anderen unterstützt wird. «Dort hätte es bereits ein Parkhaus», sagt CVP-Gemeinderat Theo Iten. Die Motionäre schlagen zudem vor, das Kunsthaus ins Scheibenhaus in der Herti einzuquartieren, für «einen spannenden Kontrapunkt in Zug West».

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.