SCHÜTZENMATT: Zuger Kunsthaus: Vom Regen in die Traufe?

Neues Ungemach bedroht den Standort des geplanten Kunsthauses am See. Diesmal von unten.

Drucken
Teilen
Die Sportanlage Schützenmatt: Hier soll das neue Kunsthaus entstehen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Sportanlage Schützenmatt: Hier soll das neue Kunsthaus entstehen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Schon bislang regnete es Kritik auf die Schützenmatt: Verfechter der Soziokultur fürchten um die Heimat Basketball spielender Jugendlicher. Nun haben Schützenmattgegner unverhofft neue Schützenhilfe erhalten. Im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens, das noch bis zum 10. November läuft und an dem sich die Bevölkerung zur anvisierten kantonalen Richtplanänderung äussern kann, ist nämlich bekannt geworden, dass unter dem Boden der Schützenmatt ein Abwassersammler schlummert. Genauer gesagt, ein Regenüberlaufbecken.

«Das ist kein Killer-Argument für den Standort Schützenmatt», ist sich der Zuger Bildungsdirektor Patrick Cotti sicher. Es müsse eben abgeklärt werden, wie gross das Becken tatsächlich sei und mit welchen räumlichen Verschiebungen zu rechnen sei im Fall eines Kunsthauses am See. «Das Abwasserbecken engt den Perimeter sicher ein – doch ein Bau ist nach wie vor machbar.»

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.