SCHULAUSTRITTE: 42 Abgänger wissen noch nicht, wie weiter

Trotz Wirtschaftskrise sieht es für die Jugendlichen, die in diesem Sommer ihre Schulzeit beendet haben, vorwiegend gut aus. Dies zeigt eine Umfrage des Amts für Berufsberatung.

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Die Umfrage Amt für Berufsberatung erfasste vor dem Ende des Schuljahres insgesamt 1086 Jugendliche, welche aus der 8. oder 9. Klassen der Volksschule, den kantonalen Brückenangeboten oder dem Gymnasium austraten, bzw. dort den Weg fortsetzten. Von diesen hatten über 96 Prozent (1044) eine Lösung, 42 (elf mehr als im Vorjahr) wussten Ende Juni aber noch nicht, wie es weitergeht.

Jene, die eine Lösung gefunden haben, haben 93 unterschiedliche Berufe gewählt. Am beliebtesten ist die Ausbildung zu Kaufleutenist die Ausbildung zu Kaufleuten am beliebtesten, gefolgt von der Ausbildung zu Detailhandels­fachleuten. Auf Platz vier steht die Ausbildung zum Informatiker, die insbesondere von männ­lichen Jugendlichen bevorzugt wird. Betrachtet man nur die Mädchen­rang­liste, liegt auf Platz vier die Fachfrau Gesundheit.

Von den 585 Jugendlichen, welche nach Austritt aus der Schule ein Eidge­nössisches Fähigkeitszeugnis anstreben (Lehre, Wirtschafts­mittel­schule), wollen 131 gleichzeitig eine Berufsmatura absolvieren. Markant weniger Schulaustretende wechseln jedoch in ein Gymnasium. Die Zahl ist von 58 im letzten Jahr auf 21 dieses Jahr zurückgegangen.

scd