SCHULE: Die SVP fordert Noten ab der 1. Klasse

Primarschüler in der 1. bis 3. Klasse erhalten im Kanton Zug noch keine Zeugnisse mit Noten in Zahlen. Die SVP-Fraktion des Grossen Gemeinderats will dies auf städtischer Ebene ändern.

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Lehrerin Claudia Hobi mit Schülern der 1. und 2. Klasse in Oberägeri. Themenbild. (Bild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Lehrerin Claudia Hobi mit Schülern der 1. und 2. Klasse in Oberägeri. Themenbild. (Bild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Bedeutet ?ungenügend? 3,5 oder 2?, fragt sich SVP-Gemeinderat und Gemeinderats-Vizepräsident Jürg Messmer. Gerade Eltern bräuchten Zahlennoten, um die Leistung des Kindes interpretieren zu können.

Das Begehren der SVP wird auf städtischer Ebene aber kaum behandelt werden. Laut Markus Kunz, Leiter der Abteilung Schulaufsicht im Kanton Zug, fehlt den Gemeinden die gesetzliche Grundlage, alleine zu entscheiden, ab wann sie ihren Primarschülern Noten in Zahlen verpassen.

Allerdings läuft auf kantonaler Ebene eine ganz ähnliche Motion: Bereits im vergangenen Oktober nämlich forderten CVP-Kantonsrat Andreas Hausheer sowie 32 Mitunterzeichner die Wiedereinführung des Notensystems ab der 2. Primarklasse. In Fachkreisen wird der Vorstoss nicht begrüsst.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.