SCHULFERIEN: Sommerjobs: Am besten Mami und Papi fragen

Viele Schüler und Studenten suchen noch einem Ferienjob. Das wird eng. Die Hoffnung muss man in Zug aber nicht aufgeben.

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Matthias Ulrich hat in der Badi Seeliken einen Ferienjob als Kioskaushilfe gefunden. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Matthias Ulrich hat in der Badi Seeliken einen Ferienjob als Kioskaushilfe gefunden. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

«Suche Job, mache alles», so preist sich ein Jugendlicher auf www.ferienjob.ch an. Nicht nur er, auch viele andere Schüler und Studenten aus Zug wollen noch einen Ferienjob ergattern.

Fast alle Jobs sind schon weg
Das ist jetzt, eineinhalb Wochen vor Beginn der Sommerferien, gar nicht so einfach. Bei der Migros sind alle Ferienstellen in der Zentralschweiz seit längerer Zeit vergeben. Und auch Zuger Firmen wie V-Zug, Bossard und Etter haben ihre Sommerjobs schon an den Schüler gebracht. «Wir geben normalerweise im Juni unsere Zusagen», sagt Ursula Kälin von der Bossard Gruppe, «und die Bewerbungen nehmen wir im Frühling entgegen.»

Auch bei V-Zug geht das Vergeben der Sommerjobs schon früher über die Bühne. «Am besten meldet man sich bei uns schon im Februar oder März», erklärt Pia Lustenberger von der Personalabteilung. Alle befragten Zuger Firmen geben an, dass sie ihre Ferienjobs vor allem an Verwandte und Freunde der Mitarbeiter vergeben.

Was tun, wenn man aber nicht zu den Flinken gehört und jetzt noch dringend einen Ferienjob zwecks Aufbesserung des Taschengelds braucht? «Wichtig ist, dass man seine Fühler überall ausstreckt», sagt Hans Beat Achermann vom Leiter der Infothek Berufsinformationszentrum (BIZ) in Zug. Das kann über Homepages gehen oder über Ausschreibungen im Amtsblatt und in den Zeitungen. Und auch wenns nicht sofort klappt: «Man darf nach der ersten Absage nicht gleich aufgeben», rät er. Das sei eine gute Übung, um sich später auf die Lehrstellensuche vorzubereiten.
Der Kanal, der am schnellsten zu einem Sommerjob führt, ist auch in Achermanns Erfahrung derselbe, wie ihn die grossen Unternehmen schon genannt haben: «Mami, Papi, Onkel, Nachbarn, das ganze Umfeld fragen, ob man bei ihnen im Geschäft noch Hilfe brauchen könne», empfiehlt Achermann. Die grosse geistige Erfüllung dürfe man sich von einem Ferienjob aber nicht erwarten, so Achermann.

Stephanie Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.