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«Schutz der Privatsphäre»

Florian Mauchle von der Piratenpartei kandidiert für den Nationalrat. (Bild: PD)

Florian Mauchle von der Piratenpartei kandidiert für den Nationalrat. (Bild: PD)

Der Edlibacher Florian Mauchle will nach Bern und kandidiert für den Nationalrat.

Florian Mauchle, weshalb haben Sie sich für eine Kandidatur als Nationalrat entschieden?

Florian Mauchle: Weil ich bei vielen Themen, über die in den letzten Monaten und Jahren in den Räten abgestimmt wurde, gesehen habe, dass die Meinung der jungen und umweltbewussten Bevölkerung des digitalen Zeitalters untervertreten ist – weil das Wissen um ihre Anliegen und Bedürfnisse fehlt oder durch Lobbying verdrängt wird.

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich im Nationalrat einsetzen würden?

Mauchle: Ein faires Urheberrecht, das die schaffenden Künstler entlohnt und nicht das Unternehmen, das seine Musik verkauft. Einen transparenten Staat, dessen Handeln immer auf rechtsstaatlichen Grundsätzen beruht. Und den Schutz der Privatsphäre vor der Überwachung durch den Staat oder die Datensammelwut von Privaten.

Zug stellt drei Nationalräte, und alle kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre Wahlchancen?

Mauchle: Als durchaus intakt, die Piraten sind ein Bündnis mit der ALG und der SP eingegangen und bieten so den Zugerinnen und Zugern die Möglichkeit, den bürgerlich-konservativen Einheitsblock zu durchbrechen, der nur Teile der Zuger Bevölkerung repräsentiert.

Weshalb sollen die Zuger ausgerechnet Sie wählen?

Mauchle: Damit der Kanton Zug durch eine freche Stimme im Nationalrat repräsentiert wird, die auch mal ohne Rücksicht auf althergebrachte Gepflogenheiten bereit ist, in Fettnäpfchen zu treten, um den Anliegen von sozialen, digitalen Menschen mit einem Herz für die Natur Gehör zu verschaffen.

Persönlich

Florian Mauchle (33) ist ledig. Er wohnt in Edlibach und ist als Informatikingenieur sowie als Student der Rechtswissenschaften tätig. Er ist Präsident der Piratenpartei Zentralschweiz seit 2013.

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