Schwedische Rochade bei Zug United

Für die nach Hause zurückgekehrten Andreas Dahlqvist und Calle Kostov-Bredberg hat der aktuelle Cupsieger Ersatz gefunden.

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Calle Kostov-Bredberg (links) hat Zug in Richtung Schweden verlassen.

Calle Kostov-Bredberg (links) hat Zug in Richtung Schweden verlassen.

Bild: Christian Herbert Hildebrand (Zug, 15. September 2019)

(bier) André Andersson (26) wird künftig für Zug United in der NLA spielen. Der Flügelspieler gilt als beständiger Skorer, in der letzten Saison buchte er 38 Punkte für Växjö. Ebenfalls neu im Team ist der 33-jährige Verteidiger Mathias Hagert. Er kam vom Thorengruppen SK. Die beiden Zuzüge ersetzen Andreas Dahlqvist und Calle Kostov-Bredberg, die nach Vereinsangaben nach Schweden zurückgekehrt sind. Ihre Verträge verlängert haben der Goalie Petter Nilsson und der Zweiwegcenter Alexander Larsson.

Darüber hinaus haben die Zuger Schweizer Teamstützen weiterhin an sich gebunden: Der A-Nationalspieler Adrian Furger und der Nachwuchsinternationale Severin Nigg verlängerten ihr Engagement. Furger war auf dem Transfermarkt ein gefragter Mann. Er hatte die letzte Saison als Verteidiger begonnen. Im Oktober beorderte ihn der Headcoach Nicklas Hedstål auf den linken Flügel – die Skorerwerte explodierten. Furger sagt:

«Die Anfragen haben mich natürlich gefreut. Aber ich bin hier zum NLA-, zum Nationalspieler und zum Cupsieger geworden. Und wir haben ein super Team, mit dem ich einen nächsten Schritt nach vorne machen möchte.»

Auch Manuel Staub, Adrian Uhr, Marco Laely und Yannick Rubi bleiben Zug erhalten. Ihren Rücktritt bekannt gegeben haben hingegen Steven Fiechter, Joshua Schelbert und Thomas Grüter. Der Hünenberger Grüter gewann mit GC den Schweizer Meistertitel sowie dreimal den Cup. Auch nicht mehr für Zug wird der Goalie Daniel Mück spielen. Er kehrt in seine tschechische Heimat zurück und wird durch Tim Kramer (von Basel Regio) ersetzt.

Zug im kollektiven Freudentaumel

Im Cupfinal holt Zug United den ersten Pokal in seiner 16-jährigen Geschichte. Der Schwede Alexander Larsson wird zur grossen Figur.
Ruedi Burkart aus Bern