Leserbrief

Schweizer erhalten keine Gratisanwälte

«Leserbrief: Was will er sagen?», Ausgabe vom 12. September

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Besten Dank, dass Sie meinen Leserbrief vom 4. September so ausführlich gelesen haben. Sie fragen sich, was ich mit dem Leserbrief sagen will: Ich will damit genau das sagen, was ich geschrieben habe. Nämlich die Wahrheit zu diesem Fall. Auf die einzelnen Anschuldigungen gehe ich nicht ein, denn diese sind völlig aus der Luft gegriffen. Nur zwei Punkte möchte ich erwähnen. Sie schreiben: «... dass er sich heute mit ganzem Herzen für Schweizerinnen und Schweizer einsetzt, die Hilfe vom Sozialdienst benötigen.»

Hier liegt Ihre Vermutung völlig richtig. Denn Schweizer werden auf den Sozialämtern teilweise schlechter behandelt als Ausländer. Dies aus einfachem Grund: Ein Schweizer Sozialhilfebezüger hat in der Regel kein Geld für einen Anwalt, Asylbewerber bekommen sofort einen Gratisanwalt gestellt! Dies hat nichts mit Rassismus meinerseits zu tun, sondern so sind unsere Gesetzte. Der andere Punkt, in dem ich Ihnen widersprechen muss, ist, dass ich Zugang zu Interna aus dem Gemeinderat und aus der Verwaltung habe, obwohl ich nicht mehr im Gemeinderat bin. Dies ist eine grob fahrlässige Unterstellung Ihrerseits. Mit Ihrer Aussage diskreditieren Sie das Personal der Gemeindeverwaltung und verdächtigen diese der Amtsgeheimnis Verletzung!

Die anderen Punkte, die Sie ansprechen, sind völlig aus der Luft gegriffen, darauf gehe ich erst gar nicht ein.

Heinz Sennrich, alt Gemeinderat, Soziales- und Gesundheit, Steinhausen