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Unihockey: Schwierige Spiele stehen an

Zug United muss am Wochenende gleich gegen zwei höher qualifizierte Teams antreten: am Samstag gegen den SV Wiler-Ersigen, am Sonntag beim UHC Uster.
Peter Rohner
Zug United im Spiel gegen Tigers Langnau in der Sporthalle Schönenbüel in Unterägeri. Im Bild der Zuger Sandro Poletti, hinter ihm Dario Langenegger von Langnau. (Bild: Stefan Kaiser (Unterägeri, 13. Januar 2019))

Zug United im Spiel gegen Tigers Langnau in der Sporthalle Schönenbüel in Unterägeri. Im Bild der Zuger Sandro Poletti, hinter ihm Dario Langenegger von Langnau.
(Bild: Stefan Kaiser (Unterägeri, 13. Januar 2019))

Es ist ein Kaliber, wenn nicht das Kaliber, des Schweizer Unihockeys, das am Samstag, 19. Januar (18 Uhr, Sporthalle), in Zug gastiert. Elfmal holten die Emmentaler seit 2004 den Schweizer Meistertitel – oder anders ausgedrückt: In dieser Zeit wurde der SVWE nur viermal nicht Schweizer Meister und stand zweimal nicht im Final. Auch in der laufenden Spielzeit gehört das Team von Thomas Berger zum Spitzentrio, das sich von der Konkurrenz abgesetzt hat. Und weil die Ansprüche bei Wiler-Ersigen hoch sind, reichen auch zwei Niederlagen in Folge, dass im Umfeld sogleich der Begriff einer Baisse auftaucht.

Dabei stellen die Emmentaler die zweitbeste Offensive sowie die zweitbeste Defensive der ganzen Liga. Und als einziges NLA-Team hat der SV Wiler-Ersigen mit dem Finnen Tatu Väänänen einen aktuellen Weltmeister in seinen Reihen.

Die Defensive ist die Knacknuss der Zuger

Entsprechend sieht auch die Bilanz in den direkten Vergleichen aus: Fünfmal trafen die beiden Teams in der NLA bisher aufeinander und fünfmal verliess Zug United das Feld als Verlierer. Immerhin einen Punkt holten die Zentralschweizer in der vergangenen Saison in Zuchwil. Am Samstag wird es für das Team von Sascha Rhyner darum gehen, die starke Offensivabteilung um Altmeister Matthias Hofbauer und die aufstrebenden Deny Känzig, Marco Rentsch oder Claudio Mutter im Griff zu haben. Die Defensive war bislang die sprichwörtliche Achillesferse der Zuger; nur gerade Schlusslicht Kloten-Bülach Jets liess mehr Gegentore zu.

Nur 24 Stunden nach dem Vergleich mit dem Branchenprimus steht das Duell mit dem Überraschungsteam der Saison an (17 Uhr, Uster). Der UHC Uster überzeugte in dieser Spielzeit mit soliden Auftritten und luchste Spitzenteams schon den einen oder anderen Zähler ab. Dabei ist vor allem die Bilanz in der heimischen Buchholzhalle beeindruckend: Sechs Siege reihte Uster aneinander; 18 von 24 Punkten behielten die Zürcher Oberländer zu Hause. Nur GC und Malans verliessen die Halle jeweils als Sieger. Umgekehrt ist Zug seit fünf Auswärtsspielen ohne Punktgewinn.

Zusätzlichen Schub erhielt das Team von Mika Heinonen zu Beginn dieses Jahres. Der Königstransfer Joel Kanebjörk hat seinen kurz vor Saisonstart erlittenen Fussbruch auskuriert und tauschte seine Assistenztrainerrolle mit jener des Führungsspielers auf dem Feld. Die imposante Erscheinung des 79-fachen schwedischen Internationalen ist allein schon ein Teil des Eintrittsgelds wert.

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