SCHWINGEN: Starker Boden für den Hosenlupf

Für das Eidgenössische muss das Gelände in der Lorzenebene stabilisiert werden. Schon jetzt liegt das Baugesuch auf – obwohl Zug den Zuschlag für das Volksfest gar noch nicht erhalten hat.

Rahel Hug
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Eine Arena für das Eidgenössische -im Bild Burgdorf - bringt immense statische Belastungen für den Boden mit sich. (Bild: Keystone)

Eine Arena für das Eidgenössische -im Bild Burgdorf - bringt immense statische Belastungen für den Boden mit sich. (Bild: Keystone)

Schwingbegeisterte müssen sich noch fünf Jahre gedulden, bis das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2019 in Zug stattfindet. Trotzdem laufen die Vorbereitungen bereits jetzt auf Hochtouren: In einem ersten Schritt soll nun das Gelände im Gebiet Herti auf Vordermann gebracht werden. Denn auf der Wiese in der Lorzenebene, wo in fünf Jahren die Wettkampfarena zu stehen kommen soll, ist der Boden uneben. Das Baugesuch für die ersten Terrainvorbereitungen liegt derzeit beim Baudepartement der Stadt Zug auf.

Dabei fällt der definitive Entscheid des Eidgenössischen Schwingerverbands über den Austragungsort erst im März 2015. Den Zugern offiziell grünes Licht für den Grossanlass zu geben, ist allerdings nur noch Formsache. Denn turnusgemäss ist die Innerschweiz an der Reihe und ein anderer Kanton hat sich nicht beworben. «Wir müssen das Gelände rechtzeitig vorbereiten, damit es für die künftige Belastung parat ist», erklärt Zugs Baudirektor Heinz Tännler, der dem Organisationskomitee für das Eidgenössische vorsteht, das Vorgehen. Ziel sei, dass die Baubewilligung bereits vor dem offiziellen Entscheid vorliege, so dass man möglichst kurz darauf mit den Arbeiten beginnen könne.

Konkret sind auf der ungefähr 120'000 Quadratmeter grossen Fläche verschiedene Bodenverbesserungen nötig. «Es muss einerseits planiert werden und andererseits sind verschiedene Aufwertungsmassnahmen vorgesehen», informiert Tännler. Das heisst: Die Senkungen im Boden werden aufgefüllt und stabilisiert, Bäume werden gefällt und eine Drainage eingebaut. «Das sind relativ aufwendige Arbeiten», sagt der OK-Präsident. Er rechnet deshalb mit einer Bauzeit von rund sechs Monaten.