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SCHWINGFEST: Das Gelände wird jetzt fit gemacht

Es dauert zwar noch vier Jahre, bis in Zug das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest stattfindet. Die Bagger sind aber schon auf dem Gelände aufgefahren.
Samantha Taylor
Derzeit wird auf dem Land im Unterochsenhof der Oberboden abgetragen. (Bild Werner Schelbert)

Derzeit wird auf dem Land im Unterochsenhof der Oberboden abgetragen. (Bild Werner Schelbert)

Samantha Taylor

Es sei schon sehr aussergewöhnlich, dass bereits vier Jahre vor einem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) mit Bauarbeiten für den Anlass begonnen werde, sagte Walter Lötscher, Bauchef des ESAF 2019 anlässlich der gestrigen Pressekonferenz. «Aber das Gelände macht es nötig», so Lötscher weiter. Darum sind in diesen Tagen auf dem Land im Unterochsenhof bei der Lorze bereits die Baumaschinen aufgefahren. Das rund 50 Hektaren grosse Gelände sei sehr uneben und weise teilweise tiefe Dellen auf, erklärt der Bauchef weiter. Ausserdem müsse die Tragfähigkeit verbessert und das Grundstück entwässert werden. «Und weil es sich um das Herzstück des Festareals handelt, auf dem in vier Jahren die Arena für rund 50 000 Personen zu stehen kommen wird, muss es top vorbereitet und ganz eben sein. Es darf maximal ein Gefälle von einem Prozent aufweisen», führt Lötscher weiter aus.

Kosten von 1 Million Franken

Die Arbeiten werden in drei Etappen ausgeführt. Zuerst wird laut dem Bauchef der Humus – der bestehende Oberboden – abgetragen und in Deponien auf dem Areal gelagert. «Anschliessend wird die Fläche ausplaniert, und die Senkungen werden mit Material aufgefüllt», so Lötscher. Dazu werden rund 18 000 Kubikmeter Material gebraucht. Dieses wird über eine eigens installierte Transportpiste von der Nordzufahrt nach Zug West gebracht. «Damit wird kein zusätzlicher Schwerverkehr durch das Quartier geführt», begründet Lötscher die Massnahme. Bevor der Oberboden wieder angelegt wird, werden Drainageleitungen im Boden verlegt. «Damit das Wasser reguliert werden kann.» Der Experte rechnet damit, dass die Arbeiten Ende Oktober abgeschlossen werden können. «Natürlich hängt das auch von der Witterung ab», sagt Lötscher. Die Landsanierung wird dabei von Profis ausgeführt. «Es sind Geologen, Ingenieure und Landwirtschaftsarchitekten involviert.» Der Landeigentümer kann die Fläche ab 2016 wieder nutzen.

Aber aus welchem Grund müssen denn diese Arbeiten schon heute, ­ganze vier Jahre vor dem Fest, ausgeführt werden? «Es ist wichtig, dass die Setzungen, die Durchwurzelung und die gleichmässige Entwicklung der Grasnarben möglichst früh vor dem Fest erfolgen», erklärt Lötscher. Die Kosten für die gesamte Landsanierung belaufen sich laut Heinz Tännler, OK-Präsident des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2019 auf rund eine Million Franken. «Der Verein ESAF ist für diese Finanzierung zuständig. Er tritt in der Sache auch als Bauherr auf.»

Geschäftsstelle eröffnet im Sommer

Neben der Landsanierung hat das Organisationskomitee seit März – seit klar ist, dass das Eidgenössische Schwingfest am 24. und 25. August 2019 in Zug stattfinden wird – noch einige andere Punkte in Angriff genommen. «Erst vor wenigen Tagen konnten wir noch die letzten Landverhandlungen erfolgreich abschliessen», sagt Heinz Tännler. Ausserdem seien die wichtigsten Posten im Organisationskomitee besetzt, und nach den Sommerferien eröffnet das OK im Neufeld seine Geschäftsstelle. Der Geschäftsführer Thomas Huwyler und sein Stellvertreter Patrick Sommer haben beide ihre Arbeit aufgenommen. Thomas Sommer war bereits Geschäftsführer beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2013 in Burgdorf.

Die Arbeit wird dem Komitee aber nicht so schnell ausgehen. «In den nächsten Monaten geht es darum, Themen wie Sponsoring, Marketing, Kommunikation oder das Ticketing anzugehen», sagt Heinz Tännler. «Unser Ziel ist es, dass wir in diesen Bereichen im Herbst einen ersten Schritt vorangekommen sind.»

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