SCHWINGFEST: Ein Privater macht eine Million Franken locker

Erst in sechs Jahren soll das Eidgenössische in der Herti stattfinden. Und doch steigen bereits heute Zuger in die Hosen – sogar wenn es ums Geld geht.

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Ob es eine Grossleinwand auf dem Landsgemeindeplatz gibt, ist noch offen. (Bild: Neue LZ)

Ob es eine Grossleinwand auf dem Landsgemeindeplatz gibt, ist noch offen. (Bild: Neue LZ)

Ob es eine Grossleinwand auf dem Landsgemeindeplatz gibt, ist noch offen. (Bild: Neue LZ)

Ob es eine Grossleinwand auf dem Landsgemeindeplatz gibt, ist noch offen. (Bild: Neue LZ)

Schon heute laufen die Vorbereitungen, die nicht nur Zeit, sondern eine Menge Geld kostet, auf Hochtouren. «1,1 Millionen Franken sind für die Finanzierung der Vorbereitungsarbeiten des Eidgenössischen Schwingfests budgetiert», erklärt Tännler. Dabei schlägt vor allem eine Geländesanierung zu Buche. Dort, wo künftig die Wettkampfarena in der Herti zu stehen kommen soll, sei der Boden noch ziemlich uneben, so der kantonale Baudirektor. Zudem müsse eine Geschäftsstelle und leistungsfähige Kommunikationsstrukturen aufgebaut werden. Jüngst habe man überdies schon 35 000 Franken für die Bodenabklärung investiert.

Zumindest was das Finanzielle anbelangt, braucht sich der OK-Präsident keine Sorgen zu machen. Denn die Vorfinanzierung ist bereits in trockenen Tüchern. Ein günstiges Darlehen von 1,1 Millionen Franken soll besagter ominöser Anrufer zugesichert haben. «Es handelt sich um einen Geschäftsmann aus der Region, der in Zug wohnt. Mit seinem Geld können wir die Kosten bis 2015 tragen», erklärt Tännler. Den Namen des Gönners will er nicht verraten. «Sobald wir dann die offizielle Zusage haben, können wir ein konkretes Sponsoring-Konzept ausarbeiten.» Denn ab dann ist erst richtig viel Geld vonnöten. «Ich gehe von einem Gesamtbudget von 20 bis 25 Millionen Franken aus», so der Regierungsrat, der sich beim diesjährigen Ereignis in Burgdorf schon genauer umgesehen hat.

In der Schwingarena wird das Sägemehl verteilt. (Bild: Philipp Schmidli)

In der Schwingarena wird das Sägemehl verteilt. (Bild: Philipp Schmidli)