Seba Bank hat sich im historischen Zuger Stadthaus eingelebt

Die Seba Bank AG (ehemals Seba Crypto AG), die seit wenigen Wochen ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen hat, ist neu in einem Gebäude in der Zuger Altstadt zu Hause: dem historischen Stadthaus von Zug.

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(ras) Wo bis vor kurzem die Zuger Stadtverwaltung zu Hause war, fiel 2016 auch der Entscheid, Bitcoin als Zahlungsmittel zuzulassen. Zug avancierte zum«Crypto Valley». «Wir freuen uns riesig, vom Zuger Stadthaus aus Bankkonti anbieten und hier Kunden und Besucher empfangen zu können», schreibt die Seba Bank AG in einer Mitteilung. Man wolle die Tradition dieses Hauses fortsetzen. «Wir haben die Räumlichkeiten mit grossem Respekt vor der Geschichte renoviert und danken der Stadt Zug für das ausgesprochene Vertrauen», sagt Guido Bühler, CEO der Seba Bank.

Regelmässige Kurse für Interessierte ab 2020

Für das Finanzinstitut mit rund 70 Mitarbeitenden soll das Stadthaus laut eigenen Angaben mehr als nur ein repräsentativer Sitz sein. Es befindet sich dort auch die Infrastruktur, die eine auf Digital Assets spezialisierte Bank ausmacht: Lösungen für das Aufbewahren und den Handel von digitalen Vermögenswerten, heisst es seitens der Bank. Ab Januar 2020 sollen zudem regelmässig Informationsveranstaltungen und Kurse für alle an Blockchain und digitalen Anlagen Interessierte angeboten werden. Im August erhielt Seba eine Schweizer Bank- und Effektenhändlerlizenz – es ist die erste an einen Finanzdienstleister mit Schwerpunkt in digitalen Assets und Kryptowährungen erteilt.

Krypto-Bank Seba zieht ins Zuger Stadthaus

Die Stadtverwaltung zieht Ende Juni aus: Nun ist bekannt, wer neu in den historischen Räumlichkeiten 
zu Hause sein wird. Ein Blockchain-Start-up führt auch eine gewisse Tradition weiter.
Andrea Muff