SEEFEST: Zuger haben dem Regen getrotzt

Das Seefest ist erstmals trotz schlechtem Wetter durchgeführt worden. Der Mut der Organisatoren hat sich am Ende gelohnt.

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Die Zuger müssen am Seefest immer mal wieder unter den zahlreichen Schirmen Schutz suchen. (Bild Stefan Kaier/Neue ZZ)

Die Zuger müssen am Seefest immer mal wieder unter den zahlreichen Schirmen Schutz suchen. (Bild Stefan Kaier/Neue ZZ)

Wasser rinnt von den Dächern der Festzelte, die Besucher nehmen im Trockenen Platz oder schlendern umher, ausgerüstet mit bunten Regenschirmen. «Ich habe schon viele Seefeste miterlebt, aber noch nie die Regenversion», sagt ein Feuerwehrmann zu seinen Kollegen. Und eine Passantin fragt sich, ob man von dem Feuerwerk wohl etwas sehen werde.

«Bei Regen und ohne starken Wind ein Feuerwerk zu zünden, ist kein Problem», erklärt Martin Kümmerli. Er ist Präsident des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug und Leiter des OKs für das Fest. Dennoch habe der Regen einen Einfluss auf die Besucherzahl, fährt er fort.

Heuer gibt es für das Fest zum ersten Mal kein Verschiebedatum. Nachdem es letztes Jahr wegen der schlechten Witterung ganz ausgefallen war, werde man die kommenden Feste voraussichtlich unabhängig vom Wetter durchführen, so Kümmerli. «Es ist schwierig, die Infrastruktur für zwei Termine bereitzuhalten.»

Miriam Scherer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.