Seeliken-Anhänger verteidigen ihr Bad

Das Theater Casino soll erweitert werden – mit Auswirkungen auf die benachbarte Badi. Manche Zuger sehen nun einen der stimmungsvollsten Orte in der Stadt gefährdet.

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Der Badeplatz Seeliken, links, und das Theater Casino mit Restaurant, rechts. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Der Badeplatz Seeliken, links, und das Theater Casino mit Restaurant, rechts. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Beim Casino soll bekanntlich für 18,765 Millionen Franken die zweite Sanierungs- und Ausbauetappe in Angriff genommen werden. Zumindest in einem Punkt zeichnet sich nun eine beträchtliche Opposition ab. Sie richtet sich gegen die geplante Vergrösserung des Foyers zum See hin. Der Ausbau ginge zwangsläufig auf Kosten der Badi Seeliken. Was der Stadtrat für vertretbar hält, finden Leserbriefschreiber eine Zumutung.

Dass «die sich aufdrängende Erweiterung» des Foyers die Aufenthaltsqualität der Badenden im Seeliken verringere, stellt auch etwa die Grünliberale Partei fest. An der Urne könnte das Projekt nach ihrer Einschätzung scheitern. Darum schlägen die Partei in ihrem Vorstoss vor, mögliche Kompensationslösungen «anzudenken».

Auch in der Bau- und Planungskommission hat die Vorlage offensichtlich kontroverse Diskussionen ausgelöst. Tatsächlich wird das Volk in der Sache das letzte Wort haben – falls das Stadtparlament zuvor die Vorlage durchwinkt. Für den Kampfslogan der Gegner machen die Grünliberalen schon mal einen Vorschlag: «Keine Elitekultur auf Kosten der Badekultur!»

Christian Peter Meier

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