SEEN: Die Zuger Polizei warnt vor brüchigem Eis

Im Kanton Zug sind mehrere Gewässer bereits zugefroren, was dazu verleiten könnte, diese zu begehen. Das Eis ist dafür aber noch viel zu wenig dick, wie eine aktuelle Eismessung zeigt.

Drucken
Teilen
Der Schein trügt: Die Eisfläche beim Waldweiher in Steinhausen ist zu wenig tragfähig, um begangen werden zu können. (Bild Werner Schelbert / Neue ZZ)

Der Schein trügt: Die Eisfläche beim Waldweiher in Steinhausen ist zu wenig tragfähig, um begangen werden zu können. (Bild Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die Polizei illustriert die Gefahr in einem Communiqué am Beispiel des Steinhauser Waldweihers: Die gemessene maximale Eisdicke betrage rund 14 cm. Davon seien jedoch nur 6 Zentimeter Klar- oder Schwarzeis – beim Rest handle es sich um brüchiges Eis.

Aus diesem Grund sei nach wie vor im Kanton Zug – ausser auf dem Löschweiher – jegliche Begehung von Gewässern verboten. In der Zentralschweiz sind neben dem Löschweiher zurzeit ein Teil des Sihlsees sowie der Steinibühlweiher Sempach und der Egolzwilersee amtlich freigegeben. Für eine Kontroverse sorgt zurzeit die Aktion einer Lokalzeitung, am kommenden Wochenende ein Happening auf dem gefrorenen Lauerzersee durchführen zu wollen (siehe Artikelverweis).

scd