SEEUFERVERSCHMUTZUNG: Viele Flaschen und sogar ein toter Hund

Wer am Wochenende auf der Zuger Seepromenade flaniert, starrt oft ins verdreckte Wasser. Der Werkhof hat alle Hände voll zu tun.

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Richie Rogenmoser fischt Abfall aus dem Zugersee. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Richie Rogenmoser fischt Abfall aus dem Zugersee. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Bilanz eines einzigen morgendlichen Reinigungsstreifszugs im Wasser entlang der Seepromenade wirkt ernüchternd – obwohl es eigentlich oberflächlich betrachtet gar nicht so schlimm aussieht.

Für Werkhofarbeiter Richie Rogenmoser steht  fest: «Die Güselmengen, die übers Wochenende ins Wasser des Zugersees geworfen werden, haben zugenommen». Dabei gehen die Männer vom Werkhof bereits jeden Freitag auf Tour, damit die Zuger Bevölkerung am Wochenende eine saubere Seepromenade vorfindet. 

Der schlimmste Fund, den die Werkhofmitarbeiter je gemacht haben, war ein toter Hund: «Einmal haben wir einen kleinen weissen Hund im Wasser entdeckt. Er war tot und der Kadaver durchs Wasser schon regelrecht aufgepumpt.» Nicht einmal den Besitzer habe man mehr ausfindig machen können. Echt traurig.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.