Seewasserwerk ist unverzichtbar

Das Trinkwasser aus dem See ist für das Dorf Oberägeri unverzichtbar. Vor 20 Jahren war der Widerstand gegen den Bau aber gross.

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Brunnenmeister Erich Duss kontrolliert eine der Filteranlagen, mit denen das Seewasser aufbereitet wird. (Bild: Pius Amrein/Neue ZZ)

Brunnenmeister Erich Duss kontrolliert eine der Filteranlagen, mit denen das Seewasser aufbereitet wird. (Bild: Pius Amrein/Neue ZZ)

In den letzten Jahren hat die Gemeinde die Trinkwasserversorgung massiv ausgebaut. Dennoch sei das Seewasserwerk bis heute unverzichtbar, betonte der Oberägerer Bauchef Andreas Meier, der auch Präsident der Betriebskommission ist, anlässlich einer kleinen Feier zum 20-Jahr-Jubiläum.

Das Werk wurde 1992 von der Korporation Unterägeri und der Gemeinde Oberägeri erstellt. Der Bau war damals sehr umstritten. Gegner fürchteten, das Wasser aus dem See mache krank. Bis heute dient das Seewasserwerk der Versorgungssicherheit in Spitzenzeiten.

Besonders gefragt war es im Jahrhundertsommer 2003 und nach Unwettern. Dann steigt der Wasserverbrauch wegen der Aufräumarbeiten stark an – so stark, dass das Quellwasser nicht reicht.

Silvan Meier

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