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Sein Traumberuf ist Profifussballer

Andrey Bykov aus Russland verfolgt die Spiele der Fussball-Weltmeisterschaft aufmerksam und führt die Tabellen in seinem Panini-Album sorgfältig nach. Der 8-Jährige ist zufrieden mit der bisherigen Leistung «seiner» Mannschaft.
Rahel Hug
Andrey Bykov sammelt fleissig Panini-Bildchen. Die Russische Elf hat er noch nicht ganz beisammen. Bild: Maria Schmid (Walchwil, 25. Juni 2018)

Andrey Bykov sammelt fleissig Panini-Bildchen. Die Russische Elf hat er noch nicht ganz beisammen. Bild: Maria Schmid (Walchwil, 25. Juni 2018)

Die Seite der Russischen Nationalmannschaft im Panini-Album von Andrey Bykov ist noch nicht komplett gefüllt. Sechs Bildchen hat der 8-Jährige bereits eingeklebt. Damit ist er jedoch ganz zufrieden, denn der wichtigste, der ist drin: Der Russische Torhüter und Captain der Nationalmannschaft Igor Akinfeev. «Er ist der beste Goalie, den Russland je hatte», ist Andrey Bykov überzeugt. Die anderen Spieler aus seinem Heimatland kennt der junge Fussballfan aus Walchwil nicht so gut. Vielmehr gehören Lionel Messi oder Neymar zu seinen Vorbildern.

Trotzdem schlägt das Herz von Andrey für die Russische Elf. Und der Zweitklässler weiss genau, wie es um «seine» Mannschaft steht. «Sie haben in den ersten zwei Matches sehr gut gespielt. Sie werden auf jeden Fall weiterkommen, das freut mich natürlich.» Andrey verfolgt die Weltmeisterschaft aufmerksam und führt in seinem Panini-Heft die Tabellen sorgfältig nach. Dass die Russen gegen Uruguay am Montagnachmittag eine Niederlage einstecken mussten, kann er gut verkraften. Die Hauptsache für ihn ist, dass die WM-Gastgeber in den Achtelfinals stehen.

Verteidiger bei den F-Junioren des FC Walchwil

Gemeinsam mit seinen Eltern Mikhail und Natalia Bykov und der vier Jahre jüngeren Schwester Katia kam Andrey vor drei Jahren von Moskau in die Schweiz. Der Vater arbeitet für ein international tätiges Unternehmen. Andrey besucht die öffentliche Schule in Walchwil – und spricht inzwischen sehr gut Deutsch. Das «Tschutten» gehört zu seinen grössten Hobbys. Andrey spielt bei den F-Junioren des FC Walchwil, «meistens als Verteidiger», wie er stolz erzählt, während er sein grasgrünes Trikot zeigt.

Viele Buben aus seiner Schule seien auch mit ihm in der Fussballmannschaft, berichtet Andrey. «Durch den Fussball habe ich viele Freunde gefunden.» Einmal pro Woche besucht der junge Russe das Training. Er könnte sich gut vorstellen, dereinst Profifussballer zu werden. «Oder Programmierer», wie er sagt. Neben dem Sport mag Andrey nämlich Computer und Roboter sehr gern.

In den Sommerferien gehts nach Russland

Die bisherigen Spiele der WM hat Andrey fast alle mit seiner Familie im TV gesehen. «Ich durfte manchmal ein bisschen länger wach bleiben», sagt er und blickt verstohlen zu seiner Mutter hinüber. Das Finalspiel wird sich Andrey in Russland anschauen – und zwar in Tambow, wo sein Vater herkommt. «Wir verbringen jeweils die ganzen Sommerferien und auch Neujahr bei unseren Verwandten in Russland», erzählt Natalia Bykov.

Ihr Sohn freut sich sehr auf die Ferien. Bis dahin hat er noch anderthalb Wochen Zeit, mit seinen Klassenkameraden die doppelten Panini-Bildchen zu tauschen. Ob es ihm wohl gelingt, bis zum Ferienbeginn die Russische Nationalmannschaft noch zu komplettieren? Hinweis In unserer Serie «Meine WM» porträtieren wir Kinder verschiedener Nationalitäten, die im Kanton Zug leben und mit der Mannschaft ihres Heimatlandes mitfiebern.

In unserer Serie «Meine WM» porträtieren wir Kinder verschiedener Nationalitäten, die im Kanton Zug leben und mit der Mannschaft ihres Heimatlandes mitfiebern.

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