Selbstunfall unter Alkoholeinfluss

In Zug haben sich gleich zwei Zwischenfälle mit alkoholisierten Autolenkern ereignet: In Cham prallte eine Lenkerin gegen eine Stützmauer und in Baar musste eine Patrouille der Zuger Polizei eine Vollbremsung durchführen, um Schlimmeres zu verhindern.

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Die 22-Jährige prallte mit 0,65 Promille gegen die rechtsseitige Stützmauer auf der A4 in Cham. (Bild: Zuger Polizei)

Die 22-Jährige prallte mit 0,65 Promille gegen die rechtsseitige Stützmauer auf der A4 in Cham. (Bild: Zuger Polizei)

Die angetrunkene Autofahrerin war am frühen Samstagmorgen auf der Autobahn A4 in Richtung Luzern unterwegs. Wie die Zuger Polizei mitteilt, verlor sie kurz vo 4 Uhr in der Blegikurve die Kontrolle über ihr Auto und prallte gegen die rechtsseitige Stützmauer. Anschliessend schleuderte es das Auto auf den Überholstreifen.

Die 22-Jährige verletzte sich bei dem Unfall leicht und musste ins Spital gebracht werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,65 Promille. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Die Autobahn A4 bei der Blegikurve war während rund 90 Minuten nur einspurig befahrbar.

Vollbremsung verhindert Frontalkollision

Am Samstagmittag war ein 38-jähriger Lenker auf der Neuheimstrasse von Baar in Richtung Neuheim unterwegs. Auf der kurvenreichen Strasse überholte dieser einen Traktor, wobei es im Anschluss beinahe zur Frontalkollision mit einer Patrouille der Zuger Polizei kam. Nur eine Vollbremsung des am Steuer sitzenden Polizisten konnte den Unfall verhindern.

Der fehlbare Lenker wurde mit 0,9 Promille gestoppt. Der 38-Jährige musste den Führerausweis auf der Stelle abgeben und wurde verzeigt.

pd/chg