SEXUALSTRAFTATEN: Sonderprivatauszug wird im Gesetz verankert

Lehrer mit Einträgen im Sonderprivatauszug können im Kanton Zug künftig nicht mehr unterrichten.

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Die gesetzliche Verankerung des Sonderprivatauszugs war im Zuger Kantonsrat unbestritten. (Archivbild Neue ZZ)

Die gesetzliche Verankerung des Sonderprivatauszugs war im Zuger Kantonsrat unbestritten. (Archivbild Neue ZZ)

Der Zuger Kantonsrat hat das Schulgesetz am Donnerstag in zweiter Lesung entsprechend geändert. Die Änderung war unbestritten und wurde ohne Gegenstimme angenommen.

Mit dem Sonderprivatauszug erbringt eine Lehrperson den Nachweis, dass sie nicht wegen Handlungen gegen die sexuelle Integrität von Minderjährigen verurteilt wurde.

Mit der Pflicht zu diesem Nachweis sollen Zuger Schülerinnen und Schüler besser vor Übergriffen geschützt werden. Zug ist der erste Kanton, der den Sonderprivatauszug gesetzlich verankert. (sda)