SICHERHEIT: Die Polizei gewährt keine Narrenfreiheit

Fasnachtsliebhaber kommen zurzeit voll auf ihre Kosten. Überall gibt es Bälle - auch die Zuger Polizei bleibt am Ball.

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Fasnachtszeit ist Partyzeit. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Fasnachtszeit ist Partyzeit. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Zentralschweizer Polizeikorps werden auch dieses Jahr während der Fasnachtszeit ein wachsames Auge auf die Verkehrsteilnehmer haben. Das teilen sie in einer Mitteilung mit. Ab dem 7. Februar werden in der gesamten Zentralschweiz zusätzliche Kontrollen durchgeführt. Wer mit zu viel Alkohol oder unter Drogen-/Medikamenteneinfluss unterwegs ist, muss seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben, wird angezeigt und muss sich vor der Justiz verantworten. Der Plakataushang «Fit für die Strasse?» soll die Lenker auf die Aktion aufmerksam machen.

Diverse Studien würden belegen, dass das relative Unfallrisiko bei einer Blutalkoholkonzentration von 1 Promille siebenmal höher sei, als wenn kein Alkohol konsumiert worden wäre, schreiben die Zentralschweizer Polizeikorps weiter. Und sie appellieren an die Verkehrsteilnehmer:

? «No drinks, no drugs – no problems»: Fahren Sie nicht mit dem Auto zu Fasnachtsanlässen.

? Benutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel oder (Sammel-)Taxis.

? Organisieren Sie Fahrgemeinschaften. Der Lenker darf nicht trinken.

? Weigern Sie sich, bei angetrunkenen oder anderweitig nicht fahrfähigen Personen mitzufahren. Halten Sie sie vom Fahren ab.

? Und wenn Sie mal zu viel getrunken haben: Lassen Sie die Finger vom Auto und nehmen Sie stattdessen ein Taxi.

? Alkohol baut sich langsam ab – fahren Sie niemals mit einem «Kater».

red