SICHERHEIT: Die Stadt Zug soll Polizisten einkaufen

Was die SVP des Kantons Zug noch prüft, fordert die städtische Partei bereits jetzt. Beim Stadtrat rennt sie offene Türen ein.

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Mehr Polizeipräsenz in der Stadt Zug. Das fordert die städtische SVP. (Archivbild Martin Heimann/Neue ZZ)

Mehr Polizeipräsenz in der Stadt Zug. Das fordert die städtische SVP. (Archivbild Martin Heimann/Neue ZZ)

Es gibt Politiker, die fühlen sich im Kanton Zug sicher. Andere bewerten die Sicherheitslage alles andere als gut. Die Kriminalstatistik 2008 der Zuger Polizei zeigt: Die Gewaltdelikte sind angestiegen.

Die zwei SVP-Gemeinderäte Manuel Brandenberg und Philip C. Brunner fordern, dass die öffentliche Sicherheit verbessert werden müsse – insbesondere in der Stadt Zug. Deshalb wollen sie jetzt den Stadtrat dazu verpflichten, bei der Zuger Polizei «unverzüglich» 5000 Polizeistunden einzukaufen. Mit dieser Dringlichen Motion kommen sie der kantonalen SVP zuvor, die laut Präsident Stephan Schleiss im Moment Vorstösse im Sicherheitsbereich prüft.

Zugs Sicherheitschef Andreas Bossard steht der Forderung nicht ablehnend gegenüber: «Ich will mich sicher nicht gegen zusätzliche Sicherheitsleute wehren.» Man prüfe zurzeit eine Kombilösung mit Securitas und Sicherheitsassistenten.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.