Sicherheit
Die Zuger Polizei passt ihre Kommandostruktur an

Neu gibt es sechs statt vier Abteilungen. Um den aktuellen Herausforderungen noch besser begegnen zu können, werden neue Dienste geschaffen.

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(rh) Nach seiner Wahl zum Kommandanten per Anfang 2019 hat Thomas Armbruster in Absprache mit Sicherheitsdirektor Beat Villiger entschieden, die Zuger Polizei einer fundierten Organisationsüberprüfung zu unterziehen. Im Verlauf dieses Prozesses wurden die heutigen Tätigkeiten der Zuger Polizei kritisch beleuchtet, auch im Hinblick auf ihre Wirkung für die Kernaufgaben Prävention, Intervention und Strafverfolgung (Repression). Dieser Prozess, der von der Sicherheitsdirektion eng begleitet wurde, dauerte rund ein Jahr, wie es in einer Medienmitteilung der Zuger Polizei heisst.

Aufgrund dieser Analyse wurde entschieden, ein internes Reorganisationsprojekt mit dem Namen «PEAK» zu starten, um die bisherige Organisation an die aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse des Kantons, der Bevölkerung und der Polizeiarbeit anzupassen. Diesbezüglich wurden zuerst eine Vision und eine Strategie entwickelt und die Produkte sowie deren Prozesse bestimmt. «Das Jahr 2020 stand neben Covid-19 ganz im Zeichen dieser Neustrukturierung», schreibt die Polizei.

Neu gibt es einen Cyberdienst

Um die Prozesse effektiver und effizienter zu gestalten, wurde die Kommandostruktur von vier auf sechs Abteilungen erweitert. Es sind dies die Abteilungen Stabsabteilung, Bereitschafts- und Verkehrspolizei, Regionenpolizei, Kriminalpolizei, Technik und Informatik sowie Planung, Einsatz und Spezialformationen. Im Weiteren wurden auch neue Dienste geschaffen wie ein Cyberdienst und der Dienst präventive Massnahmen.

Derzeit erarbeitet die Zuger Polizei ein neues Schichtmodell, das die Personaldisposition für die Einsatzorganisation weiter optimieren als auch für die Mitarbeitenden mehr Flexibilität ermöglichen soll. Ziel ist es laut der Mitteilung, dass auf Anfang 2022 alle strukturellen und personellen Veränderungen abgeschlossen sind. «Der Kommandant wie auch der Sicherheitsdirektor sind überzeugt, dass die Zuger Polizei mit der Organisationsanpassung wertvolle Synergien nutzen und künftigen Herausforderungen optimal begegnen kann.»