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SICHERHEIT: Zug kauft Polizeileistungen ein

Ab nächstem Jahr setzt auch die Stadt Zug auf Sicherheitsassistenten. Diese dürfen Waffen tragen, Bussen verteilen und Personen verhaften. Kostenpunkt: 200'000 Franken.
Christian Glaus
Zwei Sicherheitsassistenten überblicken die Bahnhofhalle. Im kommenden Jahr patrouillieren sie auch im Auftrag der Stadt Zug. (Bild: Stefan Kaiser)

Zwei Sicherheitsassistenten überblicken die Bahnhofhalle. Im kommenden Jahr patrouillieren sie auch im Auftrag der Stadt Zug. (Bild: Stefan Kaiser)

220'000 Franken darf der Zuger Stadtrat in diesem Jahr ausgeben, um Sicherheitsdienstleistungen einzukaufen – zusätzlich zur Arbeit der Polizei. Diesen Kredit hat der Zuger Grosse Gemeinderat (GGR) im letzten Jahr bewilligt. Erstmals kommen nun in der Stadt Zug Sicherheitsassistenten zum Einsatz. Das sind Polizisten, die eine einfachere, kürzere Ausbildung absolviert haben. Sie tragen eine Waffe und dürfen auch Personen kontrollieren, verhaften oder büssen.

Andreas Bossard, Vorsteher des Departements Soziales, Umwelt, Sicherheit der Stadt Zug, erhofft sich von den Sicherheitsassistenten, «dass die Stadt noch sicherer wird». Auch wenn sie schon jetzt sehr sicher sei, wie er betont. Vor allem die Möglichkeit, Personen zu kontrollieren oder Bussen auszustellen, sei ein grosser Vorteil gegenüber privaten Sicherheitsdiensten. Die Handlungsfähigkeit werde erhöht.

Mehr Präsenz an den Brennpunkten

Mit den Sicherheitsassistenten soll die Polizeipräsenz an den sogenannten Hotspots gesteigert und dadurch auch das Sicherheitsempfinden der Bürger erhöht werden. Im Sommer sollen die zusätzlichen Kräfte zudem gegen Nachtruhestörungen und das Wegwerfen von Abfall vorgehen.

Den ersten Einsatz werden die Sicherheitsassistenten aber erst an der Zuger Chesslete vom Schmutzigen Donnerstag, 7. Februar, haben. So zumindest sieht es die Bestellung der Stadt Zug vor. Diese muss die Sicherheitsassistenten – wie die anderen Gemeinden – zwei Monate im Voraus bei der Zuger Polizei bestellen. «Das ist notwendig, um eine grobe Dienstplanung zu erstellen. Kurzfristige Einsätze sind allerdings wie bei privaten Sicherheitsunternehmen innerhalb von zwei bis drei Tagen möglich», sagt Eugen Marty, Chef der Zuger Sicherheitspolizei.

Für Januar hat die Stadt Zug keine Leistungen eingekauft: «Aus Spargründen», sagt Stadtrat Andreas Bossard. Denn das Budget für die Sicherheitsassistenten sei klein. Von den 220'000 Franken, die der GGR bewilligt hat, gibt die Stadt Zug die Hälfte für Sicherheitsassistenten und die andere Hälfte für Mitarbeiter der Securitas aus. Damit kann sie bei der Zuger Polizei etwa 1600 Einsatzstunden einkaufen, wobei in der Regel zwei Sicherheitsassistenten gleichzeitig auf Patrouille sind.

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