SICHERHEITSDIREKTION: Abschafftung bedingter Geldstrafen gefordert

Die Zuger Strafverfolgungsbehörden wollen keine «Kuscheljustiz». Die Straftäter sollen wieder härter bestraft werden.

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Sicherheitsdirektor Beat Villiger. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Sicherheitsdirektor Beat Villiger. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Seit Anfang 2007 gibt es in der Schweiz bedingte Geldstrafen – insbesondere für Ersttäter. Diese «Kuscheljustiz» führte in der Öffentlichkeit immer wieder zu Diskussionen, was Sicherheitsdirektor Beat Villiger sowie den Zuger Strafverfolgungs- und Gerichtsbehörden nicht verborgen blieb. In einer Vernehmlassung zuhanden der Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf wird nun die Abschaffung der bedingten Geldstrafen verlangt. «Diese führen nicht zum Ziel und sollten deshalb aufgehoben werden», heisst es in der Stellungnahme.

Gefordert wird die Wiedereinführung von kurzen Freiheitsstrafen bis zu sechs Monaten. Viele Täter bräuchten das Damoklesschwert, ins Gefängnis zu müssen, wenn sie sich künftig nicht wohlverhalten und rückfällig würden. Unbedingte Strafen hätten auch eine generalpräventive Wirkung.

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.