SICHERHEITSLAGE STABIL: Zuger Kriminalstatistik: Mehr Gewaltdelikte

Einbrüche und Diebstähle haben im Kanton Zug deutlich abgenommen, während die Anzahl Gewaltdelikte gegenüber Personen und Sachen zugenommen hat. Insgesamt konnten mehr Straftaten aufgeklärt werden.

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Die Zuger Polizei konnte 2007 insgesamt mehr Straftaten aufklären (Bild Alexandra Wey / Neue ZZ).

Die Zuger Polizei konnte 2007 insgesamt mehr Straftaten aufklären (Bild Alexandra Wey / Neue ZZ).

Die Sicherheitslage ist im vergangenen Jahr stabil geblieben, wie die Zuger Polizei heute mitteilte.
Insgesamt sind 7'205 Straftaten erfasst worden (+0.14% gegenüber 2006).
85% der erfassten Straftaten (6'154 Delikte) gingen auf Verstösse gegen das Strafgesetzbuch zurück, wobei 4'433 Vermögensdelikte mit 71% nach wie vor die Mehrheit aller Delikte nach Strafgesetzbuch bilden. 

Die Zahl der Einbruchdiebstähle nahm um 8.3% von 604 auf 554 Fälle ab. 57% dieser Einbruchdiebstähle ereignete sich ausserhalb von privaten Räumen.

Straftaten gegen Leib und Leben
Die Anzahl der Fälle stieg von 381 auf 410 an (+7.6%). Diese Zunahme verteilt sich zu gleichen Teilen auf den öffentlichen und den privaten Bereich. Diese Zunahme verteilt sich zu gleichen Teilen auf den öffentlichen und den privaten Raum. Dabei fällt auf, dass die Zahl der Beschuldigten bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen von 155 Personen auf 126 Personen gesunken ist (-18.7%). Bei den Erwachsenen ist die Zahl der Beschuldigten von 151 auf 156 Personen gestiegen (+3.3%). Mit anderen Worten: Weniger Personen begingen mehr Gewaltdelikte - und dies öfters gemeinsam. Besonders markant ist die Zunahme der Beteiligungsquote bei jugendlichen Ausländern.


rem