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Sie lassen die Herzen schmelzen

Die Zuger Singlüüt begeistern das Publikum mit ergreifenden Liebesmelodien. Und Moderator Rémy Frick glänzt mit witzig gewürzten Ansagen.
Martin Mühlebach
Die Liebesmelodien der Zuger Singlüüt unter Leitung von Thomas Huwyler ertönten im Casino Zug auch von der Empore. (Bild: Maria Schmid, 15. Juni 2018)

Die Liebesmelodien der Zuger Singlüüt unter Leitung von Thomas Huwyler ertönten im Casino Zug auch von der Empore. (Bild: Maria Schmid, 15. Juni 2018)

Der grosse Casinosaal in Zug war am Freitagabend fast bis auf den letzten Platz besetzt, als Moderator Rémy Frick verkündete: «Die Liebe ist das Thema des heutigen Konzerts des wunderbaren Chors der Zuger Singlüüt.» Die Liebe sei zweifellos ein dominierendes Thema im Leben aller Menschen, aber, und das Aber sei halt auch von grossem Gewicht. Es sei auch der Quell von Schmerz und Enttäuschung, schob Frick nach.

Das von Dirigent Thomas Huwyler magistral geleitete Konzert begann mit dem Lied «Mit Lieb bin ich umfangen» von Johann Steuerlein (1546 – 1613). Die auf der Bühne stehenden Sängerinnen und Sänger, Martin Kovarik (Klavier) und Nadja Sidler (Oboe) wurden zum Liedtitel passend von ihren auf den beiden Seitenemporen singenden Chormitgliedern umfangen.

Edith Piafs «La Vie en rose» darf nicht fehlen

Mit Melodien von Johannes Brahms, den vom Pianisten Martin Kovarik meisterhaft interpretierten Liebestraum Nr. 3 in As-Dur von Franz Liszt und weiteren klassischen Werken sowie Volksliedern, endete der erste Konzertteil mit «La Vie en rose» von Edith Piaf (1915 bis 1963). «Wunderschön, grossartig, phänomenal», waren die meist gehörten Attribute, mit denen sich das froh gelaunte Publikum in der Pause bei den Zuger Singlüüt bedankte.

Der zweite Konzertteil bestand mehrheitlich aus Liedern aus dem 20. Jahrhundert. Nach dem Lied «The Rose», das der Originalinterpretin Bette Middler zur Weltberühmtheit verhalf, stand Louis Armstrongs Hit «C’est si bon» auf dem Programm. Moderator Rémy Frick löste einen lang anhaltenden Applaus aus, als er sagte: «Meine Herren, wenn Sie nach 20, 30, 40 Ehejahren ihrer Partnerin mit einem Strauss roter Rosen ein «je t’aime«ins Ohr flüstern, sind Sie für die nächsten 20 Jahre fix gebucht. Französisch ist halt schon die Sprache der Liebe.» Hochverdienten, tosenden Applaus erntete auch Martin Kovarik für sein unnachahmliches Klaviersolo der Novelette op. Nr. 2 in D von Robert Schumann (1810 – 1856). Mit «Michelle ma belle» und «All my loving» der Beatles John Lennon und Paul McCartney boten die Zuger Singlüüt zwei ausgesprochene Leckerbissen, ehe sie ihr tief beglückendes Konzert mit «Drink to me only with thine eyes» und «Danny Boy» beendeten. Das tief beeindruckte Publikum wird diesen Auftritt der Zuger Singlüüt noch lange in guter Erinnerung behalten.

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