Siegerprojekt für den Umbau des Theilerhauses in Zug steht fest

Das Theilerhaus an der Hofstrasse 13 soll umgebaut und in Stand gesetzt werden. Nun wurde das Generalplanerteam bestimmt.

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So soll das Theilerhaus dereinst aussehen.

So soll das Theilerhaus dereinst aussehen.

Bild: Baudirektion /PD

(mua) Das sogenannte Generalplanerwahlverfahren für die Vergabe der Projektierung, der Ausschreibung und der Realisierung für die Instandsetzung und den Umbau des Theilerhauses an der Hofstrasse in Zug ist beendet. Aus dem öffentlich ausgeschriebenen, selektiven Verfahren ist der Projektvorschlag «Estrade» als Sieger hervorgegangen. Es werde den betrieblichen Anforderungen am besten gerecht und löse die Aufgabe mit präzisen und intelligenten Eingriffen, schreibt die Baudirektion in einer Mitteilung. Im Umgang mit dem denkmalgeschützten Gebäude zeichnet sich das Projekt der Arge CST Architekten AG und Eggenspieler Architekten AG aus Zug durch einen gelassenen und respektvollen Umgang aus.

Grosse Bandbreite von Lösungsmöglichkeiten

Alle zehn eingereichten Beiträge des Generalplanerwahlverfahrens weisen laut Mitteilung der Baudirektion eine gute Qualität auf und zeugen von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung. Trotz dem eher engen Spielraum der Aufgabe hat das Verfahren eine grosse Bandbreite von Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Das Beurteilungsgremium konnte verschiedene Herangehensweisen, insbesondere bezüglich Erschliessungs- und Anbauvarianten beurteilen.

Neues Zuhause für das Verwaltungsgericht

Das Theilerhaus befindet sich an der Hofstrasse 13 im Süden des Stadtzentrums von Zug auf dem ehemaligen Landis & Gyr Areal. Es ist aktuell nicht genutzt und es besteht Sanierungsbedarf. Im 1. und 2. Obergeschoss sowie dem Dachgeschoss wird neu das Verwaltungsgericht des Kantons Zug beheimatet sein. Im Erdgeschoss soll ein Bistro für das Quartier, die Bevölkerung wie auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Hofstrasse und die umliegenden Schulen entstehen. Alle Geschosse werden behindertengerecht erschlossen und den neuesten brandschutztechnischen Anforderungen angepasst.

Das geplante Bistro im Erdgeschoss.

Das geplante Bistro im Erdgeschoss.

Bild: Baudirektion /PD

Unterlagen und Zeitplan

Zwar findet aufgrund der momentanen Situation die Ausstellung mit den zehn Projekten, die sich für die zweite Phase qualifiziert haben, nicht statt. Der Bericht des Beurteilungsgremiums steht auf der Homepage zum Herunterladen bereit. Nach dem Planwahlverfahren starten das Vor- und das Bauprojekt, das im Frühling 2021 abgeschlossen sein wird. Nach der Genehmigung des Objektkredits durch den Kantonsrat ist der Baubeginn Anfang 2023 geplant. Die Inbetriebnahme soll Ende 2024 erfolgen.