SIHLBRUGG: Waffenspiele in der stillgelegten Kiesgrube

In einem Kieswerk der Risi AG trainieren Leute mit Waffen. Das sei mit seinem Engagement gegen die Jugendgewalt zu vereinbaren, sagt Adrian Risi.

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Täuschend echt: Eine Airsoft Gun wechselt den Besitzer. (Symbolbild Miriam Künzli/Neue LZ)

Täuschend echt: Eine Airsoft Gun wechselt den Besitzer. (Symbolbild Miriam Künzli/Neue LZ)

Unternehmer Adrian Risi will sich gegen Jugendgewalt einsetzen. So macht er aktiv bei «Zug zeigt Zivilcourage» mit, einem Teilprojekt der kantonalen Aktion «Gemeinsam gegen Gewalt». Ein Neuheimer Leserbriefschreiber ärgert sich jetzt darüber, dass Risi einerseits die Gewalt von Jugendlichen eindämmen will. Andererseits jedoch das Kieswerk und die Deponie Sihlbrugg, eine Anlage der Risi AG, «von jungen Schwarzhemden mit Springerstiefeln und Kampfanzügen für ihre ?Spiele? mit Sturmgewehren sowie automatischen Waffen» in Beschlag genommen wird.

Für den Unternehmer ist sein Engagement für «Zug zeigt Zivilcourage» sehr wohl damit vereinbar, dass er die Kiesgrube einem Schiesssportverein und dem Battle Angels Club überlässt. «Die Spiele des Zürcher Clubs haben nichts mit Gewaltverherrlichung zu tun», so Risi. Rückendeckung erhält er vom Kommandanten der Zuger Polizei, Karl Walker, der das Projekt «Gemeinsam gegen Gewalt» leitet.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.