SILVESTERABEND: Boote brannten – war Feuerwerk Auslöser?

Eine Feuersbrunst zerstörte am frühen Silvesterabend vier Boote fast vollständig. Brandstiftung oder Fahrlässigkeit? Die Zuger Polizei ermittelt in beiden Richtungen.

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Nicht mehr viel übrig: Die verkohlten Boots-Überreste am Tag danach. (Bild Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Nicht mehr viel übrig: Die verkohlten Boots-Überreste am Tag danach. (Bild Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Den vergangenen Silvesterabend haben sich einige Zuger Feuerwehrleute wohl ein wenig anders vorgestellt. Statt in gediegenem Rahmen den Jahresausklang zu geniessen, mussten einige von ihnen am letzten Tag des letzten Jahres kurz nach 20 Uhr ausrücken. Der Grund: Auf dem mit einem Drahtzaun umfriedeten Bootswinterabstellplatz bei der Stadtbahnhaltestelle Zug-Schutzengel standen vier Motorboote in hellen Flammen. Zwei davon wurden total zerstört, die anderen stark in Mitleidenschaft gezogen.

Kein technischer Defekt
«Klar ist bis jetzt nur, dass ein technischer Defekt als Brandursache ausgeschlossen werden kann», sagt der Pikettoffizier der Zuger Polizei Peter Niederberger. Eine mögliche Brandursache könnte allenfalls ein fehlgeleiteter Feuerwerkskörper gewesen sein. Auch Brandstiftung sei bei gegenwärtigen Stand der Ursachenforschung eine weitere Erklärung für den Brand.

Der durch die Feuersbrunst verursachte Schaden beläuft sich laut einem Sprecher der Zuger Polizei auf über 100'000 Franken.

Marco Morosoli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.