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Leserbrief

Sind die Zuger Christbäume denn auch «echte Zuger»?

«Auch Zuger Christbäume litten unter der Trockenheit», Ausgabe vom 29. November

«Echte Zuger», wurden die im Bericht erwähnten Christbäume genannt. Sind sie es denn auch? Da Rottannen die Nadeln schnell verlieren und das Nadelkleid der Weisstannen zu undicht ist, bevorzugt der Schweizer Haushalt die Nordmanntanne.

80 bis 90 Prozent der Samen von Nordmanntannen stammen aus Georgien im Kaukasus am Schwarzen Meer. Im Herbst klettern Arbeiter, meistens ungesichert, bis 60 Meter hoch, wo sie die Zapfen in den Baumkronen ernten. Sechs Personen können an einem Tag etwa anderthalb Tonnen Zapfen pflücken. Die Zapfen kommen nach Dänemark, wo sie entsamt werden.

So oder zu einem Setzling herangezogen, gelangen sie dann auch in die Schweiz. Aus einem Kilo Zapfen (etwa 20 Stück) können bis 4000 Bäume gezogen werden. Die Arbeiter kriegen je nach Qualität zwischen 40 und 80 Rappen pro Kilo geerntete Zapfen.

Ob das nun «echte Zuger» sind oder nicht spielt schlussendlich keine grosse Rolle. Hauptsache ist, dass Jung und Alt sich an einem geschmückten Christbaum erfreuen können und eine Spur Natur vorübergehend ins Wohnzimmer zieht.

Allen eine schöne Adventszeit.

Martin Iten-Iten, Alosen

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