Leserbrief

Sind es doch auch Aerosole?

Zur Coronapandemie

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Das Virus verbreitet sich exponentiell, geradezu explosiv, und die Fachleute wundern sich. An der Pressekonferenz vom 23. Oktober zeigten sie sich ahnungslos, konnten keine plausible Erklärung für das Phänomen abgeben. Die fulminante Ausbreitung konnte passieren, obwohl während geringen Fallzahlen im Sommer das Contact-Tracing funktioniert hat. Es zeigt sich auch, dass viele der positiv Getesteten, trotz strikter Einhaltung von Schutzkonzepten und Vermeidung von sozialen Kontakten während der 14 vorangegangenen Tage, vom Virus befallen worden sind. Dies lässt unweigerlich den Verdacht hochgradig werden, dass es nicht nur Tröpfchen sind, welche den Menschen anstecken, sondern auch Aerosole, die über weitere Distanzen verbreitet werden.

Es ist für mich unverständlich, geradezu unglaublich, dass die Wissenschaftler, insbesondere auch die Taskforce, dieser Frage nicht ernsthaft nachgehen. Sollte sich nämlich meine Hypothese als richtig erweisen, müssten sich viele der getroffenen einschränkenden Massnahmen als wirkungslos entlarven. Der von den Medien gepflegte Allmachtsglauben, verbunden mit Forderungen nach rigorosen Massnahmen, sowie der Allmachtswahn der von den Medien getriebenen Politiker würden Schiffbruch erleiden. Sie müssten der Bevölkerung ehrlich und offen erklären, dass es Naturgeschehen gibt, denen der Mensch fast nichts entgegensetzen kann.

Das Virus würde dann ungeachtet unserer Abwehrmassnahmen über uns herziehen wie dies jeweils auch die Influenzaviren tun. Es würde dann aber auch wieder verschwinden, sobald sich seine Existenzbedingungen verändert haben oder wenn sich in der Bevölkerung eine Herdenimmunität eingestellt hätte. Ich erwarte von den Wissenschaftlern, dass sie der gestellten Frage seriös nachgehen und meine Hypothese entweder bestätigen oder widerlegen.

Heinz Sennrich, Steinhausen