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Sins: Aufwertung für ein Kernareal

Das Gebiet Bahnhofpark an bester Lage soll umgenutzt werden. Es soll für Wohnungen und stilles Gewerbe nutzbar sein.
Eddy Schambron
Beim Bahnhof (hinten) liegt das Gebiet Bahnhofpark (links). Es ist durch die Erschliessung für eine Nutzung prädestiniert. Bild: Eddy Schambron

Beim Bahnhof (hinten) liegt das Gebiet Bahnhofpark (links). Es ist durch die Erschliessung für eine Nutzung prädestiniert. Bild: Eddy Schambron

Das Areal liegt an bester Lage in Sins, nahe beim Bahnhof und dem Busterminal. Aber es wird nach Ansicht des Gemeinderates «zum heutigen Zeitpunkt nicht seiner Bedeutung gerecht genutzt». Das soll sich ändern, zumal die Milchverwertungsgenossenschaft Sins mit dem Anliegen für eine Umnutzung des ehemaligen Käsereiareals an den Gemeinderat gelangt ist. Das Areal Bahnhofpark sollen grundsätzlich für Wohnungen und mässig störende Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe zulässig sein. Angestrebt wird ein vielfältiges Angebot an Klein- und Familienwohnungen. Neubauten oder wesentliche Nutzungsänderungen dürfen allerdings nur auf der Grundlage eines Gestaltungsplanes erstellt werden. Jetzt führt der Gemeinderat parallel zur kantonalen Vorprüfung über diesen Gestaltungsplanentwurf das Mitwirkungsverfahren durch. Die entsprechenden Unterlagen liegen vom 11. Februar bis 12. März auf der Gemeindekanzlei auf. Im Mitwirkungsverfahren kann sich jedermann beteiligen.

Das Grundstück der Milchverwertungsgenossenschaft Sins liegt in der Wohn- und Gewerbezone WG3. Der Gemeinderat hat den Perimeter um das Areal der Erbengemeinschaft Kennel und Auto Suter AG erweitert. Mit dem Gestaltungsplan will er eine städtebauliche sowie umweltgerechte Umstrukturierung und Entwicklung des Areals zwischen der Luzernerstrasse, dem Käsereiweg und der Bahnhofstrasse erreichen. «Für eine solche Nutzung ist das Areal wegen seiner guten Erschliessung mit privatem und öffentlichem Verkehr (Bahn und Bus) prädestiniert», hält er fest. Als Beurteilungsgrundlage für die Neubauten und Freiraumgestaltung dient ihm die städtebauliche Studie Bahnhofpark vom 17. Januar 2019. Das Areal ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt, in denen beispielsweise nur Wohnungen und nicht störende Betriebe wie Büros, Praxen oder Kinderkrippen zulässig sind. Die Erdgeschosse in einem Bereich sind für Verkaufsnutzungen, etwa Läden, Tankstellenshops oder Ausstellungsräume, wie sie heute teilweise bereits vorhanden sind, vorbehalten. Ein anderer Bereich beinhaltet Dienstleistungsbetriebe wie Arztpraxen oder Gewerbebetriebe wie Garagen oder Werkstätten.

Bahnhofstrasse umgestalten

Der Bereich Bahnhofstrasse soll so umgestaltet werden, dass er als Erweiterung des Bahnhofplatzes gelesen werden kann. Der Bereich für Fussgängerinnen und Fussgänger soll verbreitert und zusammen mit der Fahrbahn einheitlich bis zu den Gebäudefassaden gestaltet werden. Die Erschliessung für den motorisierten Verkehr erfolgt hauptsächlich über die Bahnhofstrasse und an den im Situationsplan bezeichneten Bereichen. Die Erschliessung von oberirdischen Parkfelder in einem bestimmten Bereich erfolgt ab der Luzernerstrasse im Einbahnregime; die Einfahrt erfolgt von Süden und die Ausfahrt Richtung Norden.

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