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Sins: Bessere Erschliessung des Gewerbegebiets Süd

Der Knoten Eichfeld wird im Rahmen der Südwestumfahrung angepasst. Damit werden verschiedene Ziele erreicht.
Mit der Südwestumfahrung erhält das Gewerbe Süd einen Vollanschluss des Knotens Eichfeld.

Mit der Südwestumfahrung erhält das Gewerbe Süd einen Vollanschluss des Knotens Eichfeld.

(rub/az) Immer mehr Verkehr und teilweise Überlastung des Knotens Eichfeld in Sins erfordern Massnahmen. In Zusammenhang mit dem Projekt Südwestumfahrung Sins ergibt sich eine Anschlusslösung für eine bessere und sicherere Erschliessung des Gewerbegebiets Süd, wie der Gemeinderat festhält. Die Haupterschliessung für das Gewerbegebiet Süd erfolgt ab der Luzernerstrasse K125 in die interne Erschliessungsstrasse Eichfeld.

Mit dem vorliegenden Projekt würden Ziele erreicht wie die Erhöhung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, die Verbesserung des Anschlusses vom Gewerbegebiet Eichfeld an die Luzernerstrasse, die Anbindung des Fussgängerverkehrs an das Gebiet, die Geschwindigkeitsreduktion im Bereich Anschluss Eichfeld und die Instandstellung des sanierungsbedürftigen Strassenkörpers.

Jetzt ist ein Vollanschluss nötig

Zu den in diesem Gebiet erteilten Baubewilligungen ist jeweils festgehalten worden, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein Vollanschluss mit Linksabbieger ab K125 zu erstellen ist, sofern es dereinst die Verkehrssituation erfordert. Jetzt ist dieser Vollanschluss notwendig. «Die Auflagen aus den erteilten Baubewilligungen im Gewerbegebiet Süd zur rechtlichen, technischen und finanziellen Sicherstellung des Verkehrsprojekts werden damit eingelöst», stellt der Gemeinderat fest. Der Kanton als projektleitende Führung will am Verkehrsvorhaben ebenfalls festhalten. Das Bauvorhaben auf der Luzernerstrasse ausserorts ist als Verursacherknoten zu bewerten. Die Gemeinde wird sich im Sinne von Wirtschaftsförderung in der Finanzierung engagieren. Das Verkehrsprojekt ist in der Aufgaben- und Finanzplanung berücksichtigt. Mit der Kreditvorlage an der Gemeindeversammlung vom 8. Mai wird die Grundlage für die Projektumsetzung geschaffen.

Die Kosten inklusive Landerwerb, Beleuchtung, Vermessung und Vermarkung belaufen sich gemäss Kostenvoranschlag des Projektverfassers auf 515000 Franken. Die Kosten von 86000 Franken für die Belagssanierung gehen vollumfänglich zulasten des Kantons, als Nutzniesser dieses Verursacherknotens gelten die unmittelbar Beteiligten (Erschliessungsberechtigte). Die geforderten Beiträge der Grundeigentümer sind nach Massgabe der ihnen erwachsenen wirtschaftlichen Sondervorteile zu leisten. Sie tragen die Kosten der Feinerschliessung normalerweise vollumfänglich und jene der Groberschliessung gemäss Strassenreglement der Gemeinde Sins in der Regel zu 70 Prozent.

Die Pflicht zur Ausarbeitung eines Bauprojekts mit Beitragsplan ist in diesem Fall gegeben. Die Beitragspflicht gilt für sämtliche Grundstücke in der Gewerbezone Süd. Die entsprechenden Grundeigentümerbeiträge sind demnach 300 300 Franken. Die verbleibenden Nettoinvestitionen der Gemeinde Sins liegen bei 128 700 Franken. Das Projekt ist nicht subventionsberechtigt. (rub/az)

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