SKYLOUNGE: Scheibenhaus: Stadt will Bar nicht betreiben

Kein weiterer Risiko-Gastrobetrieb im Portfolio: Mit dieser Begründung zieht sich die Stadt aus dem 18. Geschoss des Zuger Scheibenhauses zurück.

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Die geplante Skylounge im 18. Stock des Scheibenhauses. (Bild: PD)

Die geplante Skylounge im 18. Stock des Scheibenhauses. (Bild: PD)

Das oberste Geschoss des Scheiben­hauses soll öffentlich zugänglich sein: Dafür haben die Stadtzuger Stimmbüger vor 20 Monaten einen Investitionsbetrag über 1,9 Millionen Franken bewilligt. Die Stadt hat im Juli letzten Jahres mit einer Tochterfirma der Anliker AG einen Vorvertrag für die Nutzung abgeschlossen, um im geplanten Hochhaus Uptown 200 Quadratmeter der Öffentlichkeit zu erhalten.

Nun verzichtet die Stadt auf ihre Option, einen Nutzniessungsvertrag abzuschliessen. Die Tochter der Anliker AG hat das Projekt an die Credit Suisse Asset Management Funds AG verkauft. Die Credit Suisse (CS) ihrerseits möchte die Skylounge im obersten Geschoss in Verbindung mit dem vorgesehenen Gastrobetrieb im Erdgeschoss übernehmen und an einen Pächter vermieten. Der Deal: Weil die Stadt verzichtet, richtet die CS den Betrieb der Lounge als öffentlich zugängliche Bar ein. Die Stadt Zug minimiert so ihr Risiko, beteiligt sich aber wie geplant an den Kosten.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeuitung.