Sonderschau Smart City Zug erleidet Schiffbruch – Stadtrat muss nochmals über die Bücher

Das Zuger Stadtparlament weist die Vorlage zur Finanzierung der Sonderschau Smart City Zug an der Zuger Messe 2021 zurück. Hauptargument: Es fehlt eine Strategie.

Harry Ziegler
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Mit 18 zu 14 Stimmen wies der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) ein Kreditbegehren über 294'000 Franken des Stadtrats zurück. Zwar sprachen sich alle Fraktionen dafür aus, dass die Digitalisierung in der Stadt notwendig sei. SVP-Gemeinderat Gregor Bruhin allerdings brachte die Bedenken der Gegner auf den Punkt. Er vermisste den Nutzen dieser Sonderschau für die Bevölkerung. Konkret die Beantwortung der Frage: «Wie bringen wir die Stadtzugerinnen und Stadtzuger von offline zu online?»

Unterstützung erhielt die SVP von der SP. Ihr Sprecher Jérôme Peter erklärte, es sei wenig smart, so viel Geld aufzuwenden. Es gehe um die Stadtentwicklung von Zug. Dafür gebe es wohl günstigere und innovativere Wege. Für FDP-Gemeinderat Etienne Schumpf ist die Rückweisung der falsche Weg. Er und seine Fraktion befürworteten den Kredit, machten dem Stadtrat aber Auflagen. Vor allem müsste die Stadt bereit sein, spätestens, wenn die Messe beginne. Bislang sei die Stadt kaum übers Ideenstadium hinausgekommen, so FDP-Sprecherin Karen Umbach. Es gehe nicht primär ums Geld, sondern darum, dass man dem Stadtrat auch vertrauen müsse. Das Vertrauen sprach ihm der GGR nicht aus.

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