So haben sich Zuger Promis an der Fasnacht verkleidet

Als was haben sich bekannte Zuger als Kind gern verkleidet? Wir haben dazu eine Umfrage gemacht.

Vanessa Varisco und Raphael Biermayr
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Die Fasnacht zieht wohl die meisten, die in der Zentralschweiz aufgewachsen sind, in ihren Bann – zumindest als Kind. So erging es auch dem heutigen EVZ-Captain Raphael Diaz (34), der dem Zuger Herti-Quartier entstammt. Nach seinem Lieblingskostüm gefragt, antwortet er: «Als Kind war ich an der Fasi am liebsten als Cowboy unterwegs.» Die Kantonsratspräsidentin Monika Barmet (59) aus Menzingen schreibt: «In einer grossen Fasnachts­kiste auf dem Estrich fand ich immer etwas Passendes. Speziell blieben mir die Vollmasken aus Gummi in Erinnerung. Clown war immer ein beliebtes Sujet für mich.»

Auch die Zuger Schauspielerin Isabelle Flachsmann (41) ist schon als Clown an die Fasnacht gegangen, wie man auf dem Foto oben in diesem Artikel sieht. Allerdings war ihr Lieblingskostüm ein anderes, wie sie verrät – ein Vollmond. Auch weitere von unserer Zeitung angeschriebene Zuger Prominente können mit Fotos aufwarten. So etwa Zugs Stadtpräsident Karl Kobelt (60) und die Nationalrätin Manuela Weichelt-Picard (52). Der Ständerat Matthias Michel (56) datiert sein Bild auf das Jahr 1973, als er als 10-Jähriger die 4. Klasse im Zuger Burgbachschulhaus besucht hat. Ebenfalls 10 Jahre alt war der Baarer Bierbaron Martin Uster (40) auf seiner Aufnahme von 1990.

Isabelle Flachsmann auf einer undatierten Aufnahme in ihrer Fasnachtsverkleidung.

Isabelle Flachsmann auf einer undatierten Aufnahme in ihrer Fasnachtsverkleidung.

Bild: PD
Isabelle Flachsmann.

Isabelle Flachsmann.

Bild: PD
«Meine Lieblingsfasnachtsverkleidung war als Vollmond. Ich
steckte in einem riesigen Papiersack mit Schlitz, darauf hatten wir in der Schule einen Mond gemalt. Mein Mond hatte einen Nuggi.»
Manuela Picard auf einer undatierten Aufnahme.

Manuela Picard auf einer undatierten Aufnahme.

Bild: PD
Manuela Weichelt-Picard heute.

Manuela Weichelt-Picard heute.

Bild: PD
«Als Kindergartenkind war ich stolz, ein von meiner Mutter selbst genähtes Fasnachtskostüm tragen zu dürfen. Ein solches hatte sonst niemand.»
Matthias Michel im Jahr 1973 als 10-Jähriger als Donald Duck am Umzug.

Matthias Michel im Jahr 1973 als 10-Jähriger als Donald Duck am Umzug.

Bild:PD
Matthias Michel heute.

Matthias Michel heute.

Bild: Lukas Schnurrenberger/PD
«Ich liebte das Basteln,
und obwohl ich gestalterisch nicht so begabt war, fand ich, dass mir der Donald Duck (Motto unseres Burgbachschulhauses beim Strassenumzug war ‹Walt Disney›) ganz gut gelungen ist.»
Karl Kobelt auf einer undatierten Aufnahme als Appenzeller Sennenbub.

Karl Kobelt auf einer undatierten Aufnahme als Appenzeller Sennenbub.

Bild: PD
Karl Kobelt heute.

Karl Kobelt heute.

Bild: Lukas Schnurrenberger/PD
«Im Kanton Zürich aufgewachsen, nahm ich indes als Kind im Gewand eines Appenzeller Sennenbubs am Kinderumzug des Sechseläutens in Zürich teil. Das coole Outfit war sehr bequem. Auf das Käppi war ich besonders stolz.»
Martin Uster als 10-Jähriger im Jahr 1990 als Kindergäuggel in Baar.

Martin Uster als 10-Jähriger im Jahr 1990 als Kindergäuggel in Baar.

Bild:PD
Martin Uster heute.

Martin Uster heute.

Maria Schmid(neue Zz) / Neue Zuger Zeitung
«Wie konnte es auch anders sein: Als waschechter Baarer ging man als «Räbegäuggel» an die Fasnacht. Man sieht, dass ich etwas enttäuscht war, dass man als Kindergäuggel noch keine Maske tragen durfte. Die Maske durfte ich natürlich später im Leben auch mal tragen.»

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