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So läuft das Verfahren ab

Wer sich einbürgern lassen will, muss bei der kantonalen Abteilung Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst das entsprechende Gesuch einreichen. Die Abteilung stellt darauf das Dossier zur Person zusammen und schickt dieses dem Bürgerrat. Dieser führt das Gespräch mit der Person und macht – sofern die Einbür­gerungsvoraussetzungen erfüllt sind – aufgrund des Gesprächs die Zusicherung. Der Fall geht dann zurück an den Kanton. Dort wird die Person, die sich einbürgern lassen will, zum staatsbürgerlichen Gespräch aufgeboten – dies entspricht einem Staatskundetest. Besuchte die Person in der Schweiz die Schule und kam sie dort in den Genuss von Staatskundeunterricht, entfällt dieses Gespräch in der Regel. Wenn der Test bestanden ist, beantragt der Kanton die Einbürgerungsbewilligung beim Bund. Die erste Runde ist geschafft.

Mit der Bewilligung des Bundes geht’s in die zweite Runde. Die zuständige Abteilung des Kantons schickt das Dossier nochmals an die Bürgergemeinde. Diese muss formell das Bürgerrecht erteilen – dies kann sie nur verweigern, wenn sich in der Zwischenzeit massgebende Punkte verändert haben. Sobald die Bürgergemeinde positiv entschieden hat, geht das Dossier zuletzt noch an die Regierung, die das Kantonsbürgerrecht erteilt. Danach ist man Schweizer Bürger. (zg)

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