So soll das neue Inwiler Dorfzentrum aussehen

Das Baugesuch für die grosse Überbauung im Baarer Weiler liegt derzeit auf.

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Neun Gebäude sind geplant. Im Hintergrund in der Mitte ist das bestehende Riegelhaus zu sehen.

Neun Gebäude sind geplant. Im Hintergrund in der Mitte ist das bestehende Riegelhaus zu sehen.

Visualisierung: PD Martin Lenz AG

(bier) Ab dem Herbst soll das Inwiler Dorfzentrum massiv wachsen. Dann ist der Baustart für die Überbauung mit neun Häusern geplant, geht aus dem gegenwärtig im Gemeindehaus aufliegenden Baugesuch hervor. Der Überbauung liegen der Quartiergestaltungsplan aus dem Jahr 2013 sowie der entsprechende Bebauungsplan zugrunde. Jener wurde Ende Januar 2019 nach den üblichen Auflagen und Bereinigungen von der kantonalen Baudirektion genehmigt.

Den Auftakt zu den auf zweieinhalb Jahre veranschlagten Arbeiten soll der Abriss des «Hauses am Bach» an der Ecke Arbachstrasse/Grienbachstrasse bilden. Von den neun neuen Gebäuden sind vier reine Wohnhäuser, vier werden gemischt genutzt und eines ist als Bürogebäude mit einer Wohnung darin angelegt. Insgesamt 53 Wohnungen und 1700 Quadratmeter Gewerbenutzung sind vorgesehen. Die Baukosten belaufen sich gemäss Baugesuch auf 28,1 Millionen Franken. Die Einsprachefrist läuft bis und mit 8. April.

Auflagen der Ortsschutzbildzone

Die neun Gebäude sind in drei Gruppen unterteilt, die sich bezüglich Formen und Farben unterscheiden. Damit befolgt man einerseits Auflagen der Ortsschutzbildzone, andererseits ist es eine Referenz an die kleinteilige Umgebung. Besonders das benachbarte und schützenswerte Haus Alte Mühle aus dem ausgehenden 15. Jahrhundert soll trotzdem weiterhin zur Geltung kommen.

Der Bau dieser neun Gebäude bildet den Auftakt, das Gebiet Baarermatt Ost weitestgehend zu überbauen. Der erwähnte Quartiergestaltungsplan gilt nämlich für ein Areal, das fast so gross ist wie das ganze Unterfeld zwischen Baar und Zug.