Sofortmassnahmen im Haus Zentrum nötig

Das Haus Zentrum in Zug entspricht nicht mehr den neusten Sicherheitsstandards. Gebäudeanpassungen von rund 170'000 Franken sind nötig, um den Betrieb der städtischen Verwaltung weiterzuführen.

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Das Haus Zentrum in Zug. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Das Haus Zentrum in Zug. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Im September 2009 haben die Stimmberechtigten der Stadt Zug die Gesamtsanierung vom Haus Zentrum, mit Kosten von rund 12,9 Millionen Franken, an der Urne abgelehnt. Kurz darauf gingen beim Stadtrat zwei Motionen von SVP und Alternative-CSP ein, die ein neues Sanierungsprojekt forderten. In einem Zwischenbericht informiert der Zuger Stadtrat nun über den Stand der Dinge.

Momentan werde eine Gesamtsicht aller städtischen Liegenschaften erstellt. Zentrale Fragen sind dabei, ob die bestehenden Gebäude der Stadtverwaltung optimiert oder die Verwaltung an einem Ort zentralisiert werden soll. Aktuell würden die baulichen und ökonomischen Aspekte ermittelt und die Machbarkeit geprüft, heisst es im Zwischenbericht des Stadtrates.

Sofortmassnahmen sind nötig

Da sich das Haus Zentrum, in dem ein Teil der Stadtverwaltung untergebracht ist, in schlechtem Zustand befindet, sind aber einige bauliche Sofortassnahmen nötig. So seien sicherheitstechnische Massnahmen im 1. und 2. Obergeschoss unabdingbar. Deshalb wird die Abteilung Kind Jugend Familie Mitte Mai vom 1. Obergeschoss ins 6. Obergeschoss umziehen. Zudem wird im Juni das Reprozentrum vom Untergeschoss des Stadthauses wegen feuerpolizeilichen Auflagen ins Erdgeschoss Haus Zentrum verlegt.

Die Kosten für die Gebäudeanpassungen im Haus Zentrum belaufen sich laut Vorlage auf rund 100'000 Franken. Zudem muss die 50-jährige Liftanlage für rund 70'000 Franken sicherheitstechnisch auf den neusten Stand gebracht werden. Gemäss Vorlage des Stadtrates an den Grossen Gemeinderat sollen die nötigen Arbeiten ins Budget 2012 aufgenommen werden.

pd/bep