Leserbrief
Solidarität ist gefragt

Zur Freiwilligenarbeit

Theres Arnet-Vanoni, Präsidentin benevol Schweiz, Oberägeri
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Freiwilligenarbeit ist Gold wert für unsere Gesellschaft! Freiwilligenarbeit – macht beide Seiten glücklich!

Diese Aussagen stimmen. In der Zeit der Coronapandemie machen sie mich persönlich nachdenklich, müssen doch viele Freiwillige im Alter über 65 (Risikogruppe) auf ihre geliebten Aufgaben verzichten und sich dem Aufruf des Bundesrates beugen: Bleiben Sie zu Hause. Gerade in diesen Tag sind wir alle – jung und älter - zu solidarischem Verhalten aufgerufen, sich freiwillig zu engagieren. Für jüngere Menschen ein dringender Aufruf, die vielen Aufgaben zu übernehmen, die vor der Krise teils durch Menschen im Pensionsalter geleistet wurden oder jetzt durch die aussergewöhnliche Situation der Coronakrise anfallen. Engagieren Sie sich; herzlichen Dank!

Die wichtigsten Informationen zu Freiwilligenarbeit in der Coronakrise lesen Sie auf der Website unter www.benevol.ch.

Doch auch wir älteren können uns ebenfalls solidarisch verhalten, indem wir zum Beispiel vermehrt zum Telefon greifen, um Menschen im näheren oder weiteren Umfeld mit einem Anruf zu überraschen, jeden Tag einen Brief oder eine Karte zu schreiben, mit hausgebackenen Guetzli oder kleinen Aufmerksamkeiten Bekannte und Nachbarn zu verwöhnen.

Bestimmt haben Sie selbst kreative Ideen, wie sie von zu Hause aus freiwillig tätig sein und wie Sie Ihre Enkel respektive Nachbarn überraschen könnten, da die persönlichen Kontakte wegfallen müssen.

Die viele Zeit reicht auch aus, um allerlei nachzuarbeiten und aufzuräumen, was in aktiveren Zeiten unerledigt geblieben ist.

Solidarität ist gefragt, Solidarität heisst jetzt aber auch Abstand halten. Engagieren Sie sich! Tun Sie Gutes! Und bleiben Sie gesund!