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SONDERSCHAU: Der EVZ feiert auch an der Messe

Zum 50-Jahr-Jubiläum des Vereins gibt es an der Zuger Messe eine interessante Ausstellung. Einige Objekte lassen dabei die Herzen der Fans höherschlagen.
Nils Rogenmoser
An der EVZ-Sonderschau kann man richtig in die Vereinsgeschichte eintauchen. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 25. Oktober 2017))

An der EVZ-Sonderschau kann man richtig in die Vereinsgeschichte eintauchen. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 25. Oktober 2017))

Nils Rogenmoser

redaktion@zugerzeitung.ch

Dem EV Zug läuft es im Jubiläumsjahr rund: Sportlich schaffte man im Frühling den erstmaligen Finaleinzug seit 19 Jahren, Legenden trafen sich zum Spiel, und nun gibt es eine Sonderschau an der Zuger Messe. Diese kommt authentisch daher und erreicht das vom Club geforderte Ziel – den EVZ als regionale Marke zu präsentieren.

Der Aussenflur zur Halle mit der Sonderschau zu «50 Jahre EVZ» ist von Stieren – dem Wappentier des Vereins – gesäumt. Betritt man die erste Halle, taucht man in eine Parallelwelt ein: der mystische Rauch gepaart mit der spärlichen Beleuchtung und den Eisblöcken verfehlt seine Wirkung nicht. Thema des ersten Raumes ist die Würdigung der Geschichte des Clubs. Ein Film, der auf einen Eisblock projiziert wird, löst bei Besuchern allerhand Emotionen und Gänsehautmomente aus. So wird von den Anfängen des 1953 gegründeten Baarer Schlittschuhklubs auf dem Lättich-Weiher und dem Umzug ins Herti, den heissen Spielen gegen den ZSC, inklusive Wasserwerfer-Anekdote, oder dem bisher einzigen Meistertitel 1998 berichtet. Marco Schneider von der Projektleitung lässt hinter die Kulissen blicken: «Das Konzept war zwei Jahre in Planung. Der Anspruch des EVZ war, dass er als regionale Institution präsentiert wird, deren Einfluss weit über den Sport geht.» Als Sportfan sei er begeistert von der Ausführung mit den Artefakten in den Eisblöcken: «Alle zwei Tage wechseln wir das Eis, das langsam schmilzt, in einen Behälter fliesst und unterirdisch abläuft.»

Objekt der Begierde

Die zweite Halle präsentiert sich als Eishockeyfeld, wobei Highlights von Fan-Choreografien aufgehängt sind und man an der Bande mit lustigen und interessanten Fakten konfrontiert wird. So sind pro Final-Heimspiel im Frühjahr 400 Kilogramm Pommes frites verkauft worden. Auf den vier Bullykreisen werden kurze Videos ausgestrahlt, welche Einblicke ins soziale Engagement oder die Nachwuchsförderung geben. Der schwedische Headcoach Stefan Hedlund des Swiss-League-Teams EVZ Academy freut sich über die vielen Besucher: «Einerseits geht es darum, den Fans hiermit etwas zurückzugeben, andererseits wollen wir Junge zum Eishockeyspielen animieren», sagt er. Mit der EVZ Academy habe man ein optimales Ausbildungssystem aufgebaut, bei dem jungen Spielern früh Vertrauen auf höchstem Niveau entgegengebracht werde. «Der EVZ will der bestmögliche Platz für den Nachwuchs sein, um Hockey zu spielen», sagt Hedlund.

In der Begegnungszone kann man sich beim Eishockey-Töggelikasten messen oder sich locker mit EVZ-Funktionären austauschen. Die Brüder Jonas (7) und Dario (5) haben sichtlich Spass und verraten, dass sie Torhüter Tobias Stephan gerne zusehen. Jonas fügt mit einem Grinsen an: «Ich liebe es aber auch, wenn Zug ein Tor schiesst.» Der Meisterschaftspokal befindet sich in einer Vitrine und lässt die Herzen der Brüder und anderer EVZ-Fans höherschlagen – sie würden ihn wohl am liebsten gleich hier in Zug behalten.

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