SONNENSCHUTZ: Auf dem Bau wird zu wenig geschmiert

Selbst wenn die Sonne nicht scheint, sollten sich Bauarbeiter vor ihr schützen. Deshalb erhalten sie derzeit Besuch.

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Kerstin Hass (rechts) von der Krebsliga Zug verteilt Sonnencreme auf Baustellen zusammen mit Carlos Canosa (mitte) von der Gewerkschaft Syna. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Kerstin Hass (rechts) von der Krebsliga Zug verteilt Sonnencreme auf Baustellen zusammen mit Carlos Canosa (mitte) von der Gewerkschaft Syna. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Darauf wird kein grosser Wert gelegt», sagt das Mitglied der Geschäftsleitung einer Bauunternehmung aus dem Kanton, die sich auf Tiefbau- und Gartenarbeiten verlegt hat. Der Schutz seiner Mitarbeiter, die der Sonne tagtäglich ausgesetzt sind, liege weit gehend in deren Eigenverantwortung. Seinen Namen will er nicht in der Zeitung lesen, auch den des Unternehmens nicht.

«Auf den Baustellen sind wir sehr willkommen», sagt Carlos Canosa, Syna-Regionalsekretär. Er spricht dabei einen gemeinsamen Auftritt der Gewerkschaft mit der Krebsliga Zug an. «Diese Kombination hat sich sehr bewährt», sagt deren Präventionsbeauftragte Kerstin Hass. Am Donnerstag verteilten die beiden Broschüren, Sonnenschutzmittel und Kappen mit Nackenschutz. «Wir missionieren nicht, wir sensibilisieren», stellt sie klar.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.