Sozialdienste zahlen zu viel für Mieten

Auch für die Zuger Behörden wird die Wohnungsnot zunehmend zum Problem. Sie müssen Sozialhilfeempfängern zu teure Unterkünfte finanzieren – oder sie gar ins Asylheim schicken.

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In Zug wird die Wohnungsnot immer mehr zu einem Problem. (Bild: Archiv Neue ZZ)

In Zug wird die Wohnungsnot immer mehr zu einem Problem. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Eine günstige Wohnung zu finden, ist auch für die Behörden ein immer grösser werdendes Problem. Deshalb sind die Sozialdienste gezwungen, Sozialhilfeempfängern eine Wohnungsmiete zu bezahlen, die über dem eigentlichen Maximalbetrag liegt.

In Steinhausen wohnen zahlreiche Sozialhilfeempfänger in zu teuren Wohnungen. Grund: Viele günstige Wohnungen sind nach teuren Sanierungen deutlich teurer geworden. Auch in Baar kennt man das Problem: Hier leben rund 30 Prozent der Menschen, die Sozialhilfe in Anspruch nehmen, in zu teuren Wohnungen. In Notfällen werden Personen im Hotel einquartiert.

Luc Müller

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