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SP-Kandidat tritt nochmals an

Die Nachwahl vom 10. Februar für den vakanten Kantonsratssitz verspricht spannend zu werden. Guido Suter von der SP will es erneut wissen. Die anderen Parteien halten sich noch bedeckt.
Rahel Hug
Guido Suter. (Bild: Stefan Kaiser)

Guido Suter. (Bild: Stefan Kaiser)

Wer erobert den zweiten Kantonsratssitz, der der Gemeinde Walchwil zusteht? Diese Frage dürfte in den kommenden Wochen im Dorf heiss diskutiert werden. Bekanntlich hat Peter Rust am Wahlsonntag, dem 7. Oktober, das beste Resultat erreicht und damit für die CVP den vor vier Jahren verlorenen Sitz zurückgeholt. Der zweite Sitz ist zurzeit vakant, da der ebenfalls gewählte Florian Weber (FDP) im Regierungsrat Platz nehmen wird. Die Ergänzungswahl findet am 10. Februar statt; bis am 17. Dezember müssen die Wahlvorschläge eingereicht werden.

Zeit, um bei den Parteien nachzufragen, wie ihr Vorgehen aussieht. Antworten gibt es allerdings bislang erst von der SP. Deren Kandidat Guido Suter wurde an der Parteiversammlung vom 22. November einstimmig für die Nachwahl nominiert. Er habe bei der Wahl im Oktober weit über die Parteigrenzen hinaus Stimmen geholt, was wohl auch seinem früheren Wirken als Gemeinderat zu verdanken sei, teilt die Partei mit. Auf Anfrage ergänzt Guido Suter: «Nun gilt es bei der Nachwahl im Majorzverfahren das absolute Mehr zu erreichen, was eine hohe Hürde darstellt. Ich hoffe, mit meiner Erfahrung als ehemaliger Gemeinderat und mit meiner Verbundenheit zu Walchwil punkten zu können.» Guido Suter amtete von 2007 bis 2014 als Gemeinderat. Die Wahlchancen könne er nicht einschätzen, da die Kandidaten anderer Parteien noch nicht bekannt seien. Auf die Frage, ob es denn einen Austausch mit den anderen Parteien gegeben habe, führt Suter aus: «Mit Exponenten von CVP und SVP war ich in einem aktiven Austausch.» Indirekt habe er dabei erfahren, dass die FDP noch keine Personal-Entscheidung habe treffen können. Mit dem Versand einer Mitteilung vor der Parteiversammlung, dass der Vorstand Guido Suter zur Nomination vorschlage, habe man die Karten früh auf den Tisch legen wollen.

Die Verantwortlichen von FDP, CVP und SVP wollen am kommenden Dienstag informieren. Am 7. Oktober hatte René Dubacher, Wahlkampfleiter der CVP, durchblicken lassen, dass die CVP möglicherweise auf den zweiten Sitz spekulieren werde. Und der FDP-Wahlkampfleiter Jürg Portmann sagte, man habe Kandidaten in der Hinterhand.

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