Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Zug: Spanier auf Spendensuche

Bald soll es eröffnen, das neue Vereinslokal Centro Espanol am alten Standort in Zug. Doch noch fehlt es den Spaniern an Mitteln für den Kauf der Einrichtung. Sie haben deshalb ein Crowdfunding gestartet. Es ist noch Luft nach oben.
Christopher Gilb
Der neue Pavillon befindet sich momentan im Bau. (Bild: Patrick Hürlimann (Zug, 9. Februar 2019))

Der neue Pavillon befindet sich momentan im Bau. (Bild: Patrick Hürlimann (Zug, 9. Februar 2019))

Am 14. Januar 2019 war es soweit. Im Beisein von Stadtrat André Wicki fand der langersehnte Spatenstich fürs neue Centro Español an der Chamerstrasse 169 statt. Die Eröffnung des eingeschossigen Holzbaus, der das alte wegen eines Kabelbrands zerstörte Vereinslokal ersetzt, ist für den 18. April 2019 geplant. Die vom Grossen Gemeinderat der Stadt Zug genehmigten Kosten für den Wiederaufbau belaufen sich auf 370'000 Franken und werden von der Gebäudeversicherung übernommen.

Doch der neue Holzbau ist das eine, denn auch eingerichtet werden muss das neue Centro, oder, wie es im Volksmund heisst: «der Spanier». «Da sich in der schwierigen Phase nach dem Brand viele Zugerinnen und Zuger bei uns gemeldet und gefragt haben, wie sie helfen können und wir auch sonst einen grossen Unterstützerkreis haben, dachte ich, wir könnten es über ein Crowdfunding versuchen und direkt die Bevölkerung ansprechen», erklärt Vereinspräsident Toni Rodriguez. Denn klassische Sponsoren zu finden, sei bekanntlich schwierig. Unter www.lokalhelden.ch, der Crowd­funding-Plattform von Raiffeisen Schweiz, ist deshalb seit dem Tag des Spatenstichs das Projekt «Wiederaufbau spanisches Vereinslokal Zug» aufgeschaltet. Stand Freitag wurden 7160 Franken von insgesamt 65 Unterstützern gespendet.

Noch bis am 24. Februar kann gespendet werden

Als Merci – also als Gegenleistung – für eine Spende von 30 Franken gibt es beispielsweise ein Glas Sangria. Als Merci für eine Spende von 100 Franken zwei Getränke und zwei Tapas am Tag der Wiedereröffnung und für eine Spende von 500 Franken eine Flasche Hauswein und zwei Portionen Paella. «Wir benötigen vor allem eine komplett neue Kücheneinrichtung», so Rodriguez. Die sogenannte Finanzierungsschwelle fürs Projekt liegt nun bei 10000 Franken. Das heisst, ist bis zum Ende des Crowdfundings am Sonntag, 24. Februar, um 12 Uhr dieser Betrag nicht zusammengekommen, gehen alle bisher gespendeten Beträge an die Spenderinnen und Spender zurück. «Im Moment sind wir ganz zufrieden», so Toni Rodriguez, die 10000 Franken sollten wir erreichen können.» Doch eigentliches Ziel der Aktion ist, den Betrag von 25000 Franken zu generieren. «10000 Franken helfen uns dabei, die Grundausstattung finanzieren zu können. Unser Ziel ist es aber, das Vereinslokal von Beginn an optimal einzurichten, sodass wir nicht ständig etwas erneuern müssen», erklärt Rodriguez.

Einrichtung müsste bis Ende März gekauft werden

Es mache schon einen Unterschied, ob man nur einen Kühlschrank habe oder doch eine Kühlzelle einbauen könne und auch der Steamer habe seinen Preis. Rodriguez hofft jetzt, dass die Spendenbereitschaft noch einmal anzieht. Denn um den angepeilten Eröffnungstermin einhalten zu können, müsste die Einrichtung spätestens Ende März gekauft werden. Die Gesamtkosten werden auf der Projektseite mit 50000 Franken für die Küche, 18000 Franken für die Bartheke und 20000 Franken für das Mobiliar angegeben.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.