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Leserbrief

Sparen am falschen Ort

«Grenzwacht und Zoll fusionieren», Ausgabe vom 11. April

Ich glaube kaum, dass Bundesrat Ueli Maurer weiss, wie umfangreich die Arbeiten eines Grenzwachtbeamten und eines Zollbeamten sind. Wenn er das wüsste, würde er nicht davon sprechen, dass beide Berufe in einen Beruf vereint werden könnten und das sogar mit gleich viel Personal. Von 1991 bis 1998 war ich Grenzwachtbeamter, bevor ich 1998 bis 2002 als Zollrevisor im Flughafen Kloten im Reisendenverkehr gearbeitet habe. An dieser Stelle behaupte ich einfach einmal, dass ich in diesem Gebiet ganz sicher mehr weiss als unser Bundesrat.

Würde beides zusammengelegt, mit gleichem Personalbestand, frage ich mich, ob die Personenkontrolle oder die Zollkontrolle höher gewertet würde? Denn dass müssten die Beamten tun, um mindestens eines von beiden richtig abzudecken. Aber diese Frage erübrigt sich ja. Eigentlich kann da nur der Zoll an erster Stelle stehen. Die Grenzwachtkontrolle beinhaltet ja «nur» das Gebiet der Sicherheit! Denn nur die Zoll- und Mehrwertsteuerabgaben spülen Geld in die Bundeskasse. Bundesrat Maurer spart ja, wo er kann (meistens an der falschen Stelle) und will möglichst viel Geld in die Kasse fliessen lassen. Er ist ja unser Finanzminister.

Die Zukunft für Zoll und Grenzwache sehe ich nur für beide als gesichert, wenn diese von den jeweiligen Experten ausgeführt werden und das natürlich mit mehr Personal. Wie bis anhin, sodass beide Sparten (Geld und Sicherheit) gut abgedeckt werden können.

Martin Iten-Iten, Alosen

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