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Leserbrief

Sparhysterie zulasten der Sicherheit

«Der Zuger Polizei fehlen Spezialisten», Ausgabe vom 29. März

Die Polizei sorgt für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Das ist ihre Aufgabe. Nur, der Zuger Polizei fehlen Spezialisten in den Bereichen Cyberkriminalität und häusliche Gewalt. So informierte kürzlich der Zuger Regierungsrat. Genau dieser Regierungsrat ist durch die unnötige Sparhysterie und den damit verbundenen Personalstopp, jedoch auch verantwortlich für die aktuelle Unterbesetzung bei der Zuger Polizei. Die zunehmende Kriminalität im Internet und die häusliche Gewalt sind keine Neuigkeiten aus dem letzten Jahr; diese Entwicklung dauert schon länger und wäre voraussehbar gewesen.

Die Plafonierung der Stellen ist seit Jahren eine «heilige Kuh» der bürgerlichen Parteien. Das Credo vom «schlanken Staat» entpuppt sich jedoch als Nachteil für das Personal sowie für alle Bürgerinnen und Bürger. Wir Alternativen-die Grünen haben immer vor dieser Sparhysterie gewarnt. Die jetzigen Zahlen zum Finanzergebnis 2018 des Kantons und auch der Gemeinden belegen, dass diese Hysterie absolut fehl am Platz war. Unser Gemeinwesen soll seine Aufgaben erfüllen können. Dazu braucht es Geld, motiviertes Personal und vorausschauende Regierungsräte und keine ideologischen Sparapostel.

Andreas Lustenberger, Kantonsrat, Nationalratskandidat, Präsident Alternative-die Grünen Kanton Zug, Baar

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