SPARPROGRAMM: Komitee bekämpft Aufhebung der Buspass-Verbilligung

Der Entscheid des Grossen Gemeinderates der Stadt Zug, den Buspass für Schüler nicht mehr zu verbilligen, stösst auf Widerstand. Ein überparteiliches Komitee hat gegen den Sparbeschluss des Stadtparlamentes das Referendum ergriffen.

Drucken
Teilen
Kinder warten auf den Bus bei der Haltestelle Herti in Zug. (Symbolbild) (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Kinder warten auf den Bus bei der Haltestelle Herti in Zug. (Symbolbild) (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Streichung der Buspass-Verbilligung ist Teil des vom Stadtrat geschnürten Sparpaketes. Damit sollen jährlich 170'000 Franken gespart werden. Der Sparbeschluss sei unverständlich und einer Stadt wie Zug unwürdig, hält das überparteiliche Komitee in einer Mitteilung vom Dienstag fest.

Viele Stadtzuger Familien hätten in den letzten Jahrzehnten vom Angebot des vergünstigten Buspasses Gebrauch gemacht und hätten so den Nachwuchs schon früh an den öffentlichen Verkehr gewöhnen können. Dadurch könne die Anzahl der so genannten «Mama-Taxis», die Umwelt und Mitschüler gefährdeten, reduziert werden.

Es sei zwar löblich, mit den Finanzen der Stadt haushälterisch umzugehen, schreibt das Komitee. Aber bei der Sicherheit der Schüler zu sparen, sei der falsche Ort. Damit das Referendum zustande kommt, muss das Komitee bis Ende Juli 500 gültige Unterschriften sammeln.

sda